Palantir Aktie: Ausbau im Fokus
Palantir drückt gleichzeitig im Unternehmens- und im Behördengeschäft aufs Tempo. Eine neue Partnerschaft soll Firmen den Einstieg in KI-Projekte erleichtern – und ein erweitertes US-Verteidigungs-Okay könnte den Einsatz der Plattformen in sensiblen Umgebungen deutlich verbreitern. Genau diese Kombination macht die jüngsten Nachrichten so relevant.
KI-Partnerschaft: Rackspace als Beschleuniger
Am 18. Februar 2026 haben Palantir und Rackspace Technology eine strategische Zusammenarbeit angekündigt. Das Ziel: Unternehmen sollen Palantirs Foundry sowie die Artificial Intelligence Platform (AIP) schneller einführen und im Betrieb stabil zum Laufen bringen – mit Fokus auf „messbare Ergebnisse“.
Der Hebel dabei ist Rackspaces Betriebsmodell für sichere, gemanagte IT-Umgebungen. Besonders im Visier stehen regulierte Branchen, in denen Governance, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit oft darüber entscheiden, ob KI-Projekte vom Pilot in die Fläche kommen.
Ein wichtiger Baustein: Palantirs Software soll in Rackspaces Private Cloud sowie in UK-Sovereign-Rechenzentren gehostet werden. Dahinter steckt der Versuch, Kunden mit Anforderungen an Datenhoheit und Standortvorgaben eine klarere, compliance-taugliche Betriebsoption zu geben.
US-Verteidigung: Breiteres Deployment erlaubt
Parallel meldet Palantir Rückenwind aus dem Regierungsumfeld: Die U.S. Defense Information Systems Agency (DISA) hat die Einsatzfreigabe erweitert. Damit dürfen Palantirs Plattformen laut Mitteilung in verschiedenen Umgebungen des US-Verteidigungsministeriums nicht nur klassisch, sondern auch „on-premises“ und „at the edge“ betrieben werden.
Für das Government-Geschäft ist das mehr als ein Formalakt. Denn genau solche Freigaben entscheiden in der Praxis mit, wie schnell Software in missionskritischen Anwendungen ausgerollt werden kann – und wie breit sie innerhalb einer Organisation überhaupt in Frage kommt.
Einordnung: Airbus-Verlängerung, Umzug, Analystenblick
Die Meldungen kommen nicht isoliert. Zuletzt hatte Palantir einer mehrjährigen Verlängerung der Zusammenarbeit mit Airbus zugestimmt, um die Aviation-Datenplattform Skywise weiterzuentwickeln. Außerdem wurde berichtet, dass der Konzern seinen Hauptsitz von Denver nach Miami verlegt hat.
Zusätzliche Aufmerksamkeit gab es von Analystenseite: Ebenfalls am 18. Februar 2026 stufte ein Analyst von Mizuho Securities die Aktie hoch und verwies dabei auf Umsatzwachstum sowie steigende Margen.
Am Markt bleibt das Bild dennoch gemischt: Auf 30-Tage-Sicht steht die Aktie deutlich im Minus (‑20,74%), was zeigt, dass trotz operativer Fortschritte das Vertrauen der Anleger zuletzt gelitten hat. Ob die neuen Bausteine – schnellere Enterprise-Rollouts über Rackspace und breitere DISA-Freigaben – daraus kurzfristig wieder Rückenwind machen, dürfte sich vor allem daran entscheiden, wie rasch daraus großflächige Implementierungen im Alltag werden.
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