Orsted Aktie: Aufatmen in den USA
Grünes Licht für Orsted: Nach monatelangem Baustopp können die beiden Großprojekte Revolution Wind und Sunrise Wind vor der US-Ostküste fortgeführt werden. Ein Gericht hob die Suspension auf – die Zeitpläne bleiben trotz der Verzögerung ambitioniert.
Kernfakten zum Neustart:
* Revolution Wind soll noch 2026 ans Netz gehen
* Sunrise Wind folgt in der zweiten Jahreshälfte 2027
* Wertberichtigung wegen Unterbrechungskosten angekündigt
* EBITDA 2025 erreichte 25,1 Mrd. DKK – im Zielkorridor
Zeitpläne halten trotz Unterbrechung
Revolution Wind wird laut Unternehmen bereits in Kürze erste Energie liefern und im zweiten Halbjahr 2026 vollständig in Betrieb gehen. Das zweite US-Großprojekt Sunrise Wind soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 folgen. Die erzwungene Pause wird Orsted jedoch belasten: Das Unternehmen kündigte eine Wertberichtigung aufgrund der angefallenen Unterbrechungskosten an.
Die Entwicklung fügt sich in ein solides Gesamtjahr 2025 ein. Der dänische Energiekonzern erzielte ein EBITDA von 25,1 Mrd. DKK und lag damit innerhalb der eigenen Prognose. Der Nettogewinn belief sich auf 3,2 Mrd. DKK. Operativ legte die Offshore-Windproduktion um 6 Prozent zu – getrieben durch neue Anlagen und höhere Verfügbarkeiten.
Verkaufsprogramm übertrifft Ziel
Für 2026 peilt Orsted ein EBITDA von mehr als 28 Mrd. DKK an, ohne neue Partnerschaftsvereinbarungen einzurechnen. Die Bruttoinvestitionen sollen zwischen 50 und 55 Mrd. DKK liegen.
Parallel dazu schloss der Konzern den Verkauf seines europäischen Onshore-Geschäfts ab und beendete damit das geplante Desinvestitionsprogramm. Insgesamt flossen durch Verkäufe in den Jahren 2025 und 2026 rund 46 Mrd. DKK in die Kasse – mehr als ursprünglich angestrebt. Außerhalb der USA treibt Orsted seine Pipeline voran: Kürzlich reichte das Unternehmen Umweltanträge für zwei große Offshore-Windparks in Australien ein.
Die Projekte profitieren von einem weiterhin robusten Investitionsumfeld im Bereich Energiewende. Auch wenn das Tempo beim Zubau neuer Kapazitäten nachlassen könnte, bleibt die globale Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen auf Wachstumskurs.
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