Bayer Aktie: Innovativer Turnaround!
Bayer legt überzeugende Studiendaten zum Gerinnungshemmer Asundexian vor – und eröffnet damit milliardenschwere Perspektiven. Nach dem Scheitern einer früheren Studie könnte der Pharmakonzern mit dem neuen Anwendungsgebiet der Schlaganfallprävention nun einen echten Blockbuster entwickelt haben. Analysten sprechen bereits von Umsatzpotenzialen im dreistelligen Millionenbereich.
Die wichtigsten Fakten:
- Phase-III-Studie OCEANIC-STROKE mit 12.327 Patienten erfolgreich abgeschlossen
- 26 Prozent weniger ischämische Schlaganfälle gegenüber Placebo
- Keine erhöhte Rate schwerer Blutungen – entscheidender Sicherheitsvorteil
- Goldman Sachs schätzt Umsatzpotenzial auf bis zu drei Milliarden Euro
- FDA hat Fast Track Status für beschleunigtes Zulassungsverfahren erteilt
Überzeugende Studiendaten aus New Orleans
Auf der International Stroke Conference 2026 präsentierte Bayer die Ergebnisse der globalen Phase-III-Studie OCEANIC-STROKE. Der orale Faktor-XIa-Inhibitor Asundexian reduzierte ischämische Schlaganfälle bei Hochrisikopatienten signifikant um 26 Prozent. Die Studie umfasste Patienten nach einem nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke.
Besonders bemerkenswert: Das Sicherheitsprofil überzeugt. Im Vergleich zu Placebo zeigte sich keine erhöhte Rate schwerer Blutungen. Dieser Vorteil gegenüber etablierten Blutverdünnern könnte die Marktpositionierung erheblich stärken. Die Ergebnisse waren konsistent über alle relevanten Patientengruppen hinweg – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Schweregrad des Schlaganfalls.
Analysten wittern Milliarden-Geschäft
Goldman Sachs beziffert das Umsatzpotenzial auf bis zu drei Milliarden Euro – bei einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von zwölf Monaten. Wird Asundexian als lebenslange Medikation eingesetzt, wie Bayer es vorsieht, könnten die Erlöse noch deutlich höher ausfallen. Barclays stuft die kommerziellen und regulatorischen Aussichten ebenfalls als erheblich verbessert ein.
Die FDA hat dem Wirkstoff bereits eine Fast Track Designation erteilt. Dieser Status kann den Zulassungsprozess beschleunigen und unterstreicht den medizinischen Bedarf im Bereich der Schlaganfallprävention.
Comeback nach Rückschlag
Die aktuellen Ergebnisse markieren eine bemerkenswerte Wende. Im November 2023 war eine klinische Studie zu Asundexian bei Vorhofflimmern mangels Wirksamkeit gescheitert. Mit der Sekundärprävention nach Schlaganfall scheint Bayer nun die richtige Indikation identifiziert zu haben. OCEANIC-STROKE ist die erste erfolgreich abgeschlossene Phase-III-Studie eines FXIa-Inhibitors, die Überlegenheit in der Schlaganfallprävention belegt.
Die Pharmasparte des Leverkusener Konzerns positioniert sich damit verstärkt im Bereich kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Erkrankungen. Bei erfolgreicher Zulassung würde Asundexian als potenziell lebenslange Medikation stabile, wiederkehrende Umsätze generieren – ein wichtiger Baustein für die langfristige Geschäftsentwicklung nach den Belastungen im Agrarbereich.
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