Oracle Aktie: Warnstufe Rot!
Oracle setzt alles auf die Karte Künstliche Intelligenz und die Partnerschaft mit OpenAI, doch der ehrgeizige Plan droht zum finanziellen Albtraum zu werden. Statt neuer Fantasie dominieren plötzlich massive Sorgen um die Bilanz das Bild, während Analysten Parallelen zur Finanzkrise ziehen. Droht dem Tech-Giganten unter der Last seiner Expansionspläne der finanzielle Kollaps oder ist das Risiko kalkuliert?
Schuldenberg wächst bedrohlich
Die Aktie erlebte im November einen brutalen Ausverkauf und verlor auf 30-Tages-Sicht über 26 Prozent an Wert. Auslöser für die Panik ist ein alarmierender Bericht von Morgan Stanley: Die Risikoaufschläge für Kreditausfallversicherungen (CDS) sind auf ein Dreijahreshoch geschossen. Experten sehen das Risikoprofil des Konzerns inzwischen in Regionen, die zuletzt während der Finanzkrise 2008 erreicht wurden.
Hintergrund dieser düsteren Einschätzung ist ein geplantes, gigantisches Finanzierungspaket. Berichten zufolge verhandelt Oracle über Kredite und Anleihen im Volumen von insgesamt 56 Milliarden US-Dollar. Dieses Geld soll fast ausschließlich in die Infrastruktur für den Partner OpenAI fließen. Während Konkurrenten wie Microsoft oder Google solche Investitionen aus der Portokasse zahlen, muss Oracle dafür tief in die Kreide stehen.
Cashflow-Warnung und Klumpenrisiko
Diese aggressive "Alles-oder-Nichts"-Strategie hat ihren Preis. Prognosen von Morgan Stanley deuten darauf hin, dass der Free Cash Flow im Geschäftsjahr 2025 mit 9,7 Milliarden US-Dollar ins Minus rutschen könnte. Bis 2028 droht sogar ein Defizit von über 24 Milliarden US-Dollar, da die Kapitalausgaben für den KI-Ausbau explodieren.
Auch andere Marktbeobachter ziehen die Reißleine. Das Analysehaus DA Davidson senkte das Kursziel drastisch von 300 auf 200 US-Dollar und stufte das Papier auf „Neutral“ ab. Die größte Sorge der Experten ist das massive Klumpenrisiko: Der beeindruckende Auftragsbestand hängt fast vollständig an einem einzigen Kunden – OpenAI. Ohne deren Verpflichtungen von über 300 Milliarden US-Dollar würde die Wachstumsstory des Software-Riesen wie ein Kartenhaus zusammenfallen.
Entscheidung im Dezember
Für Anleger spitzt sich die Lage nun dramatisch zu. Der Titel kämpft weiter mit dem Abwärtstrend und notiert fast 40 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Alle Augen richten sich nun auf den 8. Dezember: Bei den kommenden Quartalszahlen muss das Management dringend Klarheit über die Finanzierungspläne und den Zahlungsplan von OpenAI schaffen. Gelingt es nicht, die Ängste vor der erdrückenden Schuldenlast zu zerstreuen, dürfte der Boden noch lange nicht erreicht sein.
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