Der österreichische Energiekonzern OMV vermeldet einen wichtigen operativen Fortschritt in der Nordsee. Während die Aktie zum Wochenstart knapp unter der Marke von 50 Euro notiert, nehmen die Partner des Solveig-Projekts die Produktion auf. Gleichzeitig konkretisieren sich die Anforderungen für die CO₂-Speicherung in Osteuropa – mit direkten Folgen für die rumänische Tochter OMV Petrom.

Produktionsstart in der Nordsee

Projektbetreiber Aker BP bestätigte am Montag den erfolgreichen Produktionsstart der zweiten Phase des Solveig-Feldes. Die neuen Unterwasseranlagen wurden direkt an die bestehende Edvard-Grieg-Plattform angebunden – eine kosteneffiziente Lösung, die auf vorhandene Infrastruktur setzt.

Die wichtigsten Fakten zum Projekt:

  • OMV Norge hält 20 Prozent der Lizenz
  • Geschätzte förderbare Ressourcen: 39 Millionen Barrel Öläquivalent
  • Drei neue Bohrlöcher in Betrieb genommen
  • Weitere Partner: Aker BP (65%), Harbour Energy (15%)

Der Meilenstein stärkt das norwegische Portfolio des Konzerns in einer Phase, in der stabile Ölpreise die Rentabilität von Neuerschließungen begünstigen.

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Rumänien rüstet Offshore-Schutz auf

Parallel rückt die OMV Petrom durch neue Entwicklungen in den Fokus. Rumänien plant im Vorfeld der für 2027 erwarteten Gasförderung aus dem Großprojekt Neptun Deep eine deutliche Verstärkung der Sicherheitsinfrastruktur im Schwarzen Meer. Radarsysteme und Sensoren sollen die kritischen Offshore-Anlagen schützen, die OMV Petrom gemeinsam mit Romgaz betreibt.

CO₂-Verpflichtung nimmt Gestalt an

Der EU Net Zero Industry Act fordert bis 2030 eine operative CO₂-Injektionskapazität von 50 Millionen Tonnen in der Union. Ein erheblicher Teil dieser Verpflichtung entfällt auf Rumänien. OMV Petrom wird dabei eine Kapazität von 5,88 Millionen Tonnen jährlich zugeschrieben – das Unternehmen entwickelt sich damit zu einem Schlüsselakteur beim Aufbau der Carbon-Capture-Infrastruktur in Südosteuropa.

Die Anforderungen gehen über bloße politische Absichtserklärungen hinaus und schaffen konkrete Investitionszwänge für die kommenden Jahre.

Attraktive Ausschüttung im Fokus

An der Wiener Börse bewegte sich die OMV Aktie am Montag in einer Spanne zwischen 48,90 und knapp unter 50 Euro. Mit einer Dividendenrendite von rund 8,80 Prozent zählt der Titel zu den ausschüttungsstärksten Werten im ATX Prime. Die operative Umsetzung der Strategie 2030 und die Stabilisierung der Rohstoffpreise dürften in den kommenden Wochen entscheidend für die weitere Kursentwicklung sein.

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