Der österreichische Energiekonzern OMV tritt in eine entscheidende Phase: Am 4. Februar 2026 legt das Unternehmen die Bilanz für das Gesamtjahr 2025 vor. Damit endet nicht nur die Stillhaltefrist – Anleger erfahren auch, wie hoch die Dividende ausfällt und ob die Transformation vom Öl- und Gaskonzern zum nachhaltigen Energie- und Chemieanbieter planmäßig vorankommt.

Die wichtigsten Fakten:

  • 4. Februar 2026: Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 mit Pressekonferenz und Analystenkonferenz
  • Dividende: Ankündigung für Hauptversammlung am 27. Mai 2026 erwartet
  • Neue Ausschüttungspolitik: Ab Geschäftsjahr 2026 gilt eine geänderte Berechnungsformel
  • Strategieziel 2030: Clean CCS Operating Result von über 6,5 Milliarden Euro angestrebt

Dividendenpolitik im Umbruch

Traditionell koppelt OMV die Jahreszahlen an den Dividendenvorschlag. Für 2025 greift noch die bisherige Politik. Ab 2026 ändert sich der Mechanismus grundlegend: Künftig will der Konzern 50 Prozent der Dividenden aus der Beteiligung an Borouge Group International (BGI) plus 20 bis 30 Prozent des operativen Cashflows – ohne BGI-Dividenden – ausschütten.

Der Abschluss der BGI-Transaktion wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Aus dem Zusammenschluss soll der viertgrößte Polyolefin-Produzent weltweit entstehen – ein zentraler Baustein der Strategie 2030.

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Transformation als Gradmesser

Die Zahlen selbst dürften weniger überraschen als die strategischen Aussagen. Seit dem Trading Update vom 15. Januar liegen erste Hinweise zu Produktionsvolumina und Raffineriemargen vor. Entscheidend ist nun, welche Fortschritte OMV bei der Neuausrichtung vorweisen kann.

Zwei Projekte stehen dabei im Fokus: Das Neptun-Deep-Gasprojekt im Schwarzen Meer, bei dem für 2027 erstes Gas erwartet wird, sowie die im Januar 2026 mit 123 Millionen Euro geförderte grüne Wasserstoffanlage. Gemeinsam mit Masdar soll in Österreich eine 140-Megawatt-Anlage entstehen – das größte Projekt dieser Art im Land.

Was Analysten erwartet

Am 4. Februar endet die seit 21. Januar laufende Stillhaltefrist. Bis dahin darf sich OMV nicht zu operativen Zahlen äußern. Die Analystenkonferenz wird zeigen, wie das Management Investitionspläne, Kostenstruktur und Margenerwartungen für 2026 einschätzt. Fortschritte bei nachhaltigen Kraftstoffen und Geothermie-Projekten dürften ebenfalls zur Sprache kommen.

Die Aktie notiert bei 50,10 Euro und liegt damit rund neun Prozent unter dem im Dezember 2025 erreichten 52-Wochen-Hoch von 55 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel ein Plus von 4,35 Prozent. Der kommende Dienstag wird zeigen, ob die Transformation genug Substanz liefert, um diese Entwicklung zu stützen.

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