Ethereum erlebt einen der härtesten Markteinbrüche seit Monaten. Eine massive Welle von Zwangsliquidationen hat den Kurs der zweitgrößten Kryptowährung in die Tiefe gerissen und Long-Positionen in dreistelliger Millionenhöhe vernichtet. Im Zentrum des Sturms steht ein einzelner Großinvestor, dessen riskante Wette dramatisch scheiterte und eine Kettenreaktion am Markt auslöste.

Die Kaskade der Verluste

Verantwortlich für den massiven Kursrutsch war primär ein sogenannter "Leverage Flush" – die bereinigende Auflösung hoch gehebelter Positionen. Innerhalb von 24 Stunden wurden Marktliquidierungen in einer Spanne von 300 bis 750 Millionen US-Dollar verzeichnet. Besonders Ethereum-Anleger auf der Long-Seite traf es schwer: Allein hier wurden Positionen im Wert von über 200 Millionen US-Dollar zwangsaufgelöst.

Ein spezifisches Ereignis dominierte dabei die Schlagzeilen: Ein als "1011 Insider" oder "BTC OG" bekannter Wal verlor Berichten zufolge über Nacht rund 230 bis 250 Millionen US-Dollar. Auslöser war die Liquidation einer riesigen ETH-Long-Position auf der Plattform Hyperliquid. Im Anschluss transferierte der Akteur über 120.000 ETH zu Binance, was Marktteilnehmer als Zeichen für Kapitulation oder den Versuch der Schuldendeckung werteten.

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Institutionen unter Druck

Der Absturz hinterlässt auch bei institutionellen Schwergewichten Spuren. Bitmine unter der Leitung von Tom Lee verzeichnet derzeit enorme nicht realisierte Buchverluste, die auf über 6 Milliarden US-Dollar geschätzt werden. Der durchschnittliche Einstiegspreis für die gehaltenen 4,3 Millionen ETH liegt deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Dennoch deutet vieles auf eine "Hold"-Strategie hin: Das Unternehmen hat im letzten Monat sogar weitere Bestände zugekauft.

Andere Großanleger agieren defensiver. Die Entität "Trend Research" verkaufte fast 34.000 ETH, um Kredite auf der DeFi-Plattform Aave zu bedienen. Demgegenüber steht antizyklisches Verhalten von Akteuren wie "7 Siblings", die den Preisverfall nutzten, um Ethereum im Wert von über 72 Millionen US-Dollar zu akkumulieren.

Makro-Faktoren und Vitaliks Vorstoß

Neben den marktinternen Turbulenzen belasten makroökonomische Entwicklungen die Stimmung. Die Nominierung von Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank, der als geldpolitischer Falke gilt, sorgte für Risikoaversion bei Investoren ("Risk-off"). Inmitten dieser Volatilität präsentierte Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin einen neuen Vorschlag für "Creator Tokens". Sein Konzept sieht vor, DAOs und Prognosemärkte zu kombinieren, um die Qualität in der Creator Economy zu sichern – ein Vorstoß, der jedoch auf gemischte Reaktionen stieß.

Analysten blicken nun gespannt auf die technische Unterstützungszone zwischen 2.100 und 2.200 US-Dollar. Sollte diese Marke fallen, droht ein weiterer Rückgang bis in den Bereich von 1.800 US-Dollar. Mittelfristig richtet sich der Fokus auf den Sommer: Im Juli 2026 könnte der "Digital Asset Market Clarity Act" verabschiedet werden, was die regulatorische Unsicherheit verringern und institutionelles Kapital zurückbringen könnte.

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