OMV-Aktie: Die Borouge Group International gibt sich die Ehre!
Zwar auf den letzten Drücker, aber dennoch wie versprochen meldeten OMV und Adnoc am Dienstag, die Fusion ihrer Chemietöchter abgeschlossen zu haben. Damit nimmt nun die Borouge Group International AG offiziell ihren Betrieb auf. Ihre Zentrale hat die neue Gesellschaft in Wien; OMV und Adnoc halten jeweils 50 Prozent am neuen Unternehmen. Wie die Verantwortlichen mitteilen ließen, entsteht einer der größten Kunststoffkonzerne der Welt mit einer jährlichen Kapazität von 13,6 Millionen Tonnen an Kunststoffgranulaten.
Die Spezialkunststoffe kommen unter anderem für Verpackungen zum Einsatz, werden laut OMV-Chef Alfred Stern aber auch in der Medizin sowie für Wasser-, Gasrohre und weitere Anwendungen gerne verwendet. Das neue Unternehmen blicke auf eine durchschnittliche operative Gewinnmarge von 25 Prozent in den letzten fünf Jahren und es sollen jährliche Synergien von mehr als 500 Millionen US-Dollar genutzt werden.
Borouge wächst zusammen
Geleitet wird das neue Unternehmen von Roger Kearns. Letzterer war zuvor verantwortlich für Nova Chemicals, welches ebenfalls bei Borouge International integriert wird. Laut Kearns soll nun eine Phase des Zusammenwachsens anstehen. Es habe niemand den anderen übernommen, stattdessen komme es zu einem Zusammenschluss mit einer Firma und einer Kultur, so OMV-Chef Stern.
Die Anleger zeigen sich weiterhin erfreut über die erfolgreiche Fusion. OMV hält am neuen Unternehmen 50 Prozent und an der Börse stellt man sich schon seit Längerem auf entsprechend ansehnliche Dividendenzahlungen ein. Die Anteilseigner von OMV müssen sich aber mit einem geplanten Börsengang noch ein wenig gedulden. Jener wurde zuletzt auf 2027 verschoben, um dann hoffentlich in einem besseren Umfeld an der Börse in Abu Dhabi starten zu können.
Für OMV scheint es wie am Schnürchen zu laufen
Erfreulich ist für den Moment vor allem, dass es bei der Fusion keine weiteren Probleme gegeben hat, was angesichts der enormen Größe vielleicht keine Selbstverständlichkeit ist. Durch den Zusammenschluss mit Adnoc stellt OMV die Bedeutung des Chemiegeschäfts noch weiter in den Vordergrund und macht sich damit unabhängiger von heftigen Schwankungen an den Ölmärkten. Auch deshalb konnte die Aktie sich selbst in turbulenten Zeiten hervorragend entwickeln. In den letzten zwölf Monaten ging es um knapp 30 Prozent in Richtung Norden.
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