Petrobras Aktie: Sattes Wachstum!
Petrobras steuert auf einen ereignisreichen April zu. Am 16. April findet die Jahreshauptversammlung statt — auf der Tagesordnung stehen eine Ausschüttung von 41,2 Milliarden Reais sowie die Neubesetzung des Aufsichtsrats. Gleichzeitig hat UBS sein Kursziel für die Aktie deutlich angehoben.
Rekordausschüttung in zwei Tranchen
Der Vorstand hat der Hauptversammlung eine Gewinnbeteiligung für das vierte Quartal 2025 in Höhe von 8,1 Milliarden Reais zur Abstimmung vorgelegt. Zusammen mit bereits im Jahresverlauf geleisteten Vorauszahlungen ergibt sich für das Gesamtjahr 2025 eine Gesamtausschüttung von 41,2 Milliarden Reais.
Die Zahlung erfolgt in zwei gleichen Tranchen: Die erste am 20. Mai 2026, die zweite am 22. Juni 2026 — jeweils 0,31311454 Reais je Stamm- und Vorzugsaktie, vollständig als Zinsen auf Eigenkapital. Stichtag für Aktionäre an der brasilianischen Börse B3 ist der 22. April, für ADR-Inhaber an der NYSE der 24. April.
Neben der Ausschüttung stimmen die Aktionäre über den Kapitalhaushalt 2026 sowie die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat ab. Der amtierende Vorstandsvorsitzende Bruno Moretti soll laut Vorschlag des Hauptaktionärs im Amt bleiben. Institutionelle Minderheitsaktionäre — darunter Robeco, Franklin Templeton und Royal London Asset Management — haben eigene Kandidaten eingereicht.
UBS hebt Kursziel deutlich an
Kurz vor der Hauptversammlung hat UBS-Analyst Tasso Vasconcellos das Kursziel für Petrobras von 14,60 auf 22 US-Dollar erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Grundlage ist ein Brent-Ölpreis von 86 US-Dollar je Barrel für 2026 — deutlich über dem Marktkonsens von unter 80 Dollar. Hinzu kommen erwartete Preisanpassungen bei Benzin und Diesel.
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Als zentrale Argumente nennt Vasconcellos die solide Cashgenerierung sowie eine Dividendenrendite von 11 bis 12 Prozent für die nächsten zwei Jahre — einer der höchsten Werte unter den globalen Branchenvergleichsunternehmen.
Starke Zahlen als Rückenwind
Die zuletzt veröffentlichten Jahreszahlen stützen das positive Bild. Das EBITDA lag bei 42,5 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn bei 19,6 Milliarden — trotz eines Brent-Rückgangs von 14 Prozent, den ein Produktionsanstieg von 11 Prozent beim Öl weitgehend kompensierte. Der Quartalsumsatz übertraf die Analystenerwartungen um rund 6 Prozent.
Operativ fährt Petrobras seine Raffinerien im April auf 98,5 Prozent Kapazität — unter anderem als Reaktion auf anhaltende Lieferunsicherheiten durch den Nahost-Konflikt. Zusätzliche Kraftstoffmengen werden für April-Lieferungen an Distributoren bereitgestellt.
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 52 Prozent zugelegt und notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Der 16. April wird zeigen, ob Aktionäre die Ausschüttungspläne in vollem Umfang absegnen.
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