Der erste Quartal 2026 ist Geschichte — und für OMV beginnt jetzt der dichteste Kalenderabschnitt des Jahres. Binnen weniger Wochen stehen Geschäftsbericht, Trading Update und vollständiger Quartalsbericht an. Die finanzielle Basis dafür ist solide.

Robuste Zahlen aus 2025

Das abgelaufene Geschäftsjahr hinterließ OMV mit einem bereinigten operativen Ergebnis (Clean CCS) von 4,6 Milliarden Euro und einem operativen Cashflow von 5,2 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung sank auf 3,2 Milliarden Euro, die Verschuldungsquote liegt bei lediglich 14 Prozent. Spielraum für die laufende Transformation ist damit vorhanden.

Für 2025 schlägt der Vorstand eine Gesamtausschüttung von 4,40 Euro je Aktie vor — bestehend aus einer regulären Dividende von 3,15 Euro und einer Sonderdividende von 1,25 Euro.

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BGI-Fusion und neue Ausschüttungslogik

Im Chemiegeschäft rückt die Borouge Group International (BGI) in den Mittelpunkt. Die Fusion von Borealis und Borouge soll jährliche Synergien von rund 500 Millionen US-Dollar heben. Gleichzeitig greift ab diesem Jahr eine neue Dividendenlogik: 50 Prozent der BGI-Ausschüttungen fließen an die OMV-Aktionäre, ergänzt durch einen Anteil am operativen Cashflow der übrigen Konzernbereiche.

Für die Upstream-Sparte plant das Management eine Tagesproduktion von knapp unter 300.000 Fass Öläquivalent. Die Konzernprognosen kalkulieren dabei mit einem Brent-Preis von 65 US-Dollar je Barrel und einem Gaspreis von über 30 Euro je Megawattstunde.

Drei Termine in vier Wochen

Der April bringt Klarheit in rascher Folge:

  • 2. April: Kombinierter Geschäftsbericht 2025
  • 9. April: Trading Update Q1 2026 mit ersten Produktions- und Margendaten
  • 30. April: Vollständiger Quartalsbericht Q1 2026

Das Trading Update am 9. April dürfte besonders im Fokus stehen — es liefert die ersten konkreten Zahlen unter den neuen Konzernstrukturen und zeigt, wie sich die BGI-Integration im laufenden Betrieb schlägt. Die Aktie notiert mit einem Plus von rund 28 Prozent seit Jahresbeginn auf einem 52-Wochen-Hoch, was die Messlatte für die Berichtssaison entsprechend hoch legt.

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