Mit seinem Krieg gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Märkte einmal mehr ins Chaos gestürzt. Nutznießer des Ganzen waren bislang die Öl- und Gaskonzerne, bei denen die Aussichten dank steigender Preise in die Höhe schnellen. In Österreich kam dies der Aktie von OMV recht gelegen. Dezente Sorgen darum, wie sich höhere Energiepreise auf das ebenfalls wichtige Chemiegeschäft auswirken mögen, standen bisher im Hintergrund.

Ausgerechnet haben die Anteilseigner sich aber hervorragende Chancen bei den Margen. Der Aufwärtstrend von OMV war schon seit Längerem aktiv. Im März hat das Tempo aber noch einmal deutlich angezogen. Das gipfelte am gestrigen Montag in einem neuen Allzeit-Hoch bei 62,85 Euro und die Zugewinne im Jahresvergleich stiegen auf etwas mehr als 30 Prozent an.

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OMV: Öl bleibt rar und teuer

Dass die OMV-Aktie dabei größtenteils auf die Entwicklung der Ölpreise reagiert, ließ sich am Dienstag hervorragend beobachten. Auf Rückgänge beim schwarzen Öl reagiert der Titel prompt ebenfalls mit roten Vorzeichen. Die Abschläge halten sich jedoch in engen Grenzen. Bis zum Mittag ging es um sehr überschaubare 0,7 Prozent auf 62,25 Euro abwärts. Aus charttechnischer Sicht wird der Aufwärtstrend damit nicht einmal ansatzweise angekratzt.

Das kommt wenig verwunderlich, da auch die Preistreiber bei Öl und Gas nach wie vor nicht verschwunden sind. Solange der Krieg im Nahen Osten andauert und die Straße von Hormus geschlossen bleibt, ist an günstigere Preise nicht zu denken. Donald Trump befeuert die Sorgen der Marktakteure regelmäßig mit Drohungen, die Energieinfrastuktur im Iran vollständig "auslöschen" zu wollen. Von Deeskalation oder gar Diplomatie kann kaum die Rede sein, egal wie oft Trump vage über angebliche Gespräche berichtet.

Auf Sicht fahren

Gleichwohl bleibt vollkommen offen, wie die Dinge sich weiter entwickeln mögen. Kritiker werfen den USA gerne vor, dass jene bei ihrem Abenteuer in Nahost selbst keine klare Strategie verfolgen würden. Die Lage bleibt unsicher und zumindest für den Moment bleibt Öl teuer, was auch die Preise anderer Energieformen treibt. Für die OMV-Aktie ist das nicht die schlechteste Ausgangslage. Doch die Bullen können nur darauf wetten, wie lange das Ganze sich fortsetzen mag.

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