Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB hat zum Ende des ersten Quartals 2026 neue Höchststände markiert. Hinter dem Kursanstieg steckt mehr als Markteuphorie: Ein milliardenschweres Rüstungsprojekt mit Rheinmetall gibt dem Aufwärtstrend eine handfeste operative Grundlage.

100 Satelliten für die Bundeswehr

Im Mittelpunkt steht das Projekt „SATCOMBw Stufe 4" — ein souveränes deutsches Satellitenkommunikationsnetz, das OHB gemeinsam mit Rheinmetall entwickeln und betreiben will. Das Gesamtvolumen wird auf 8 bis 10 Milliarden Euro geschätzt. Geplant ist eine Konstellation von rund 100 Satelliten, die bis 2029 einsatzbereit sein sollen.

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OHB bringt dabei seine Kompetenz in der Satellitenfertigung und Systemführung ein, Rheinmetall übernimmt Plattformintegration und Bundeswehr-Kompatibilität. Das strategische Ziel: weniger Abhängigkeit von ausländischen Anbietern bei taktischen Kommunikationslösungen.

Auftragsbestand auf Rekordhoch

Die Zahlen untermauern die operative Stärke. Ende März 2026 erreichte der Auftragsbestand mit 3,19 Milliarden Euro einen historischen Höchstwert — allein das Segment Space Systems steuerte 2,51 Milliarden Euro bei. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete OHB eine Gesamtleistung von 1,247 Milliarden Euro, ein Plus von rund 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das EBIT kletterte auf 84 Millionen Euro.

Das Management peilt bis 2028 einen Gesamtumsatz von über 2,0 Milliarden Euro an — eine Prognose, die durch die hohe Visibilität künftiger Cashflows aus Großprojekten wie der LISA-Mission und dem ESA-Programm EPS-Sterna gestützt wird. Zuletzt aktivierte OHB zudem Eaglet-II-Satelliten für das italienische IRIDE-Programm — ein konkreter Beleg für die technische Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.

Die Aktie notierte am Dienstag zwischen 263,50 und 266,50 Euro. Analysten sehen die hohe Bewertung durch die starke Auftragslage als gerechtfertigt an — vorausgesetzt, die Umsetzung der Großprojekte verläuft planmäßig.

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