OHB Aktie: Celeste hebt ab
Heute Morgen um 10:14 Uhr hob eine Electron-Rakete vom neuseeländischen Mahia Launch Complex ab — an Bord: die ersten beiden Satelliten der europäischen Navigationsmission Celeste. Für OHB ist dieser Start mehr als ein technisches Ereignis. Er markiert den Einstieg in einen Markt, der künftige Schlüsseltechnologien wie autonomes Fahren erst möglich macht.
OHB entwickelt als Kernpartner des Konsortiums unter Führung des spanischen Unternehmens GMV entscheidende Nutzlastkomponenten für die Mission. Die beiden gestarteten Kleinstsatelliten — 20 und 30 Kilogramm leicht — erproben neue Frequenzbereiche, die robuster gegen Störungen und Manipulation sein sollen als bestehende Galileo-Signale. Der entscheidende Unterschied zum herkömmlichen Galileo-System liegt in der Flughöhe: Statt in rund 23.000 Kilometern Höhe operieren die LEO-Satelliten deutlich näher an der Erde und ermöglichen so präzisere Positionierung — auch in Innenräumen.
Vier weitere Satelliten schon in der Fertigung
Der Celeste-Start ist erst der Anfang. In den Bremer Werkstätten entstehen bereits vier deutlich schwerere Demonstrations-Satelliten mit rund 90 Kilogramm, die ab 2027 die Konstellation erweitern sollen.
Diese operative Dynamik spiegelt sich in den Zahlen des Geschäftsjahres 2025 wider: Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT kletterte um 17 Prozent auf 84 Millionen Euro — und übertraf damit die eigene Prognose. Der Auftragsbestand erreichte mit 3,19 Milliarden Euro einen historischen Höchststand, davon 2,51 Milliarden Euro allein im Segment Space Systems.
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Umsatzziel von zwei Milliarden Euro bis 2028
Das Management hat klare Ambitionen: Bis 2028 soll der Konzernumsatz die Marke von zwei Milliarden Euro überschreiten. Neben Navigationsprojekten wie Celeste rückt dabei der Verteidigungssektor stärker in den Vordergrund. Gemeinsam mit Rheinmetall bereitet OHB Gebote für das Satellitenkommunikationsprojekt SATCOMBw Stufe 4 vor, dessen Volumen auf bis zu zehn Milliarden Euro geschätzt wird.
Den nächsten konkreten Blick auf die Profitabilitätsentwicklung liefern die Quartalszahlen am 7. Mai 2026 — dann wird sich zeigen, wie schnell die jüngsten Großaufträge ins Ergebnis durchschlagen.
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