OHB baut seine Wachstumsstory weiter aus – und setzt dabei gezielt auf den Mond. Mit einer neuen Tochter will der Konzern Lösungen für eine dauerhafte Präsenz auf dem Erdtrabanten entwickeln und sich früh in der entstehenden „Lunar Economy“ positionieren. Doch wie gut passt dieser Schritt zu den finanziellen Zielen, die das Management erst kürzlich skizziert hat?

  • Neue Tochter: „European Moonport Company“ in Oberpfaffenhofen
  • Ziel: Lösungen für eine dauerhafte Mond-Präsenz
  • Finanzziele bis 2028: Gesamtleistung > 2 Mrd. Euro, EBITDA-Marge > 12%
  • Auftragsbestand: > 3 Mrd. Euro
  • Nächster Termin: Jahresergebnisse 2025 am 19. März 2026

Neue Tochter für die „Lunar Economy“

Heute hat OHB die Gründung der „European Moonport Company“ bekannt gegeben. Der neue Standort in Oberpfaffenhofen soll die Entwicklung von Lösungen vorantreiben, die eine langfristige Präsenz auf dem Mond ermöglichen.

Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Bedeutung lunarer Missionen – sowohl kommerziell als auch institutionell. Gleichzeitig zielt der Schritt darauf ab, Europas Rolle in der Mondwirtschaft im Vergleich zu den USA und China zu stärken.

Wachstumsziele: Strategie bekommt mehr Kontur

Die Gründung passt zu den ambitionierten Zielen, die OHB im Januar auf einem Kapitalmarkttag vorgestellt hatte. Bis 2028 soll die Gesamtleistung auf über 2 Milliarden Euro steigen. Mittelfristig peilt das Management zudem eine operative Ergebnismarge (EBITDA) von über 12% an.

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Die Zuversicht begründet OHB mit einer robusten Geschäftsentwicklung. Die Ausweitung in neue Felder liefert dafür nun den strategischen Rahmen – zumindest auf dem Papier.

Zweites Standbein: Gespräche mit Rheinmetall

Parallel zum zivilen Mondgeschäft treibt OHB die Diversifizierung im Verteidigungsbereich voran. Bestätigt wurden laufende Gespräche mit Rheinmetall. Eine mögliche Kooperation soll Kompetenzen bündeln, um sich an öffentlichen Vergabeverfahren zu beteiligen – besonders im Bereich Satellitenkommunikation.

Rückendeckung liefert die Auftragslage: Der Auftragsbestand lag zuletzt bei über 3 Milliarden Euro. Zudem hat der Vorstand die Prognose für den durchschnittlichen jährlichen Auftragseingang auf 3 Milliarden Euro angehoben.

Am 19. März 2026 legt OHB die vollständigen Finanzergebnisse für 2025 vor. Dann wird sich konkreter zeigen, wie belastbar die Ausgangsbasis für die neuen Wachstumsfelder ist – und wie stark Auftragseingang und Profitabilität die Ziele Richtung 2028 tatsächlich tragen.

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