Der Raumfahrtsektor steht vor einer Phase massiver Expansion, und OHB SE befindet sich in einer Schlüsselposition. Eine aktuelle Branchenanalyse quantifiziert nun das enorme Potenzial bei Erdbeobachtungssatelliten und bestätigt damit den aggressiven Kurs des Bremer Konzerns. Doch kann das Unternehmen die günstigen Rahmenbedingungen auch in harte Umsätze ummünzen?

Verdopplung des Marktvolumens prognostiziert

Die fundamentale Basis für spezialisierte Raumfahrtunternehmen verbessert sich deutlich. Ein neuer Bericht von Precedence Research zeichnet ein optimistisches Bild für den globalen Markt der Erdbeobachtungssatelliten. Demnach soll das Marktvolumen von 7,10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 15,85 Milliarden US-Dollar bis 2035 anwachsen.

Diese Prognose entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von über 8 Prozent für die kommende Dekade. Für etablierte Akteure wie OHB bedeutet dies ein stetig wachsendes Auftragspotenzial, sofern sie sich im Wettbewerb behaupten.

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Strategie trifft auf Nachfrage

Die externen Marktdaten flankieren die interne Roadmap des Managements perfekt. Bereits auf dem Kapitalmarkttag im Januar definierte OHB steigende Budgets der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und nationale Verteidigungsausgaben als zentrale Wachstumstreiber. Das ausgegebene mittelfristige Ziel ist ambitioniert: Der Auftragseingang soll sich durchschnittlich auf rund 3 Milliarden Euro pro Jahr belaufen.

Um diese Volumina zu sichern, richtet sich der Konzern neu aus. Die Bestätigung von Gesprächen mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über eine mögliche Kooperation bei öffentlichen Vergabeverfahren Ende Januar zeigt den klaren Fokus auf den wehrtechnischen Sektor.

Neue Geschäftsfelder im Visier

Neben dem klassischen Satellitengeschäft und dem Verteidigungsbereich sucht OHB auch in futuristischen Nischen nach Erträgen. Die Gründung der „European Moonport Company“ Anfang Februar verdeutlicht den Anspruch, auch bei zukünftigen Mondmissionen eine logistische Rolle zu spielen.

Die Kombination aus einer prognostizierten Marktverdopplung und der strategischen Öffnung hin zu Verteidigung und neuer Raumfahrtlogistik bietet eine solide Wachstumsthese. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung ist nun, ob OHB die prognostizierten Marktanteile in den kommenden Quartalen durch konkrete Vertragsabschlüsse bestätigen kann.

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