AUTO1 liefert für 2025 zwar Bestwerte bei Absatz und Gewinn, doch die Anleger schauen bereits mit Skepsis auf das laufende Jahr. Während das operative Ergebnis massiv zulegen konnte, löste die Prognose für 2026 an der Börse eine deutliche Ernüchterung aus. Kann das Unternehmen sein langfristiges Wachstumsversprechen angesichts sinkender Margenerwartungen halten?

Bestmarken bei Absatz und Ergebnis

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 markierte für den Online-Gebrauchtwagenhändler einen operativen Durchbruch. Mit über 842.000 verkauften Fahrzeugen steigerte das Unternehmen seinen Absatz um mehr als 22 Prozent. Besonders deutlich fiel die Entwicklung beim bereinigten EBITDA aus: Dieses kletterte um rund 81 Prozent auf 197,5 Millionen Euro.

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Getrieben wurde dieses Wachstum sowohl durch das Geschäft mit Partnerhändlern als auch durch das Privatkundensegment Autohero. In der Folge baute AUTO1 seinen europäischen Marktanteil auf 3,1 Prozent aus. Trotz dieser neuen Rekordstände bei Bruttogewinn und Ergebnis reagierte der Kapitalmarkt empfindlich auf die Strategie für die kommenden Monate.

Margensorgen dämpfen die Stimmung

Verantwortlich für den jüngsten Kursdruck ist vor allem der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen peilt zwar ein bereinigtes EBITDA zwischen 250 und 275 Millionen Euro an, blieb damit aber lediglich im Rahmen der Markterwartungen. Eine positive Überraschung, auf die viele Anleger gehofft hatten, blieb aus.

Analysten interpretieren die Prognose kritisch, da die berechnete Gewinnspanne pro Fahrzeug hinter dem Niveau des starken Schlussquartals 2025 zurückbleiben könnte. Die Aktie quittierte die Nachrichten zuletzt mit deutlichen Verlusten und notiert mit 17,05 Euro nur noch rund 6,5 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief.

Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits fast 40 Prozent an Wert verloren. Damit rückt der Fokus nun auf die operative Umsetzung im ersten Halbjahr 2026. Sollte AUTO1 die prognostizierte EBITDA-Spanne von 250 bis 275 Millionen Euro durch effizientere Zukäufe am oberen Ende erreichen, könnte dies den aktuellen Abwärtstrend unterbrechen.

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