Die Österreichische Post startete bereits vor 20 Jahren an der Börse durch, was kaum holpriger hätte ausfallen können. Zunächst punktete die Aktie mit enormen Kursgewinnen, ehe die Finanzkrise für einen jahrelangen Abwärtstrend sorgte. Im weiteren Verlauf sollte das Papier sich wieder fangen, erlebte aber ständig Schwankungen, etwa zu den Corona-Jahren.

Bei einer Pressekonferenz bezeichnete CEO Walter Oblin den damaligen Börsengang letztlich als Notwendigkeit. Dadurch habe es den entscheidenden Impuls gegeben, um zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen zu werden. Ohne den Börsengang wäre man heute ein Zuschuss-Betrieb. Nun aber arbeitet man daran, Rückgänge im Briefgeschäft mit neuen Geschäftsfeldern auszugleichen. Im April geht mit "Yelllow" der erste eigene Mobilfunktarif an den Start.

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Österreichische Post: Die Performance kann sich sehen lassen

Unter dem Strich können die Anleger mit der Aktie der Österreichischen Post zufrieden sein, die sich seit dem Börsenganz im Kurs um gut 50 Prozent steigern konnte. Der Geburtstag wird an der Börse auch noch einmal gebührend gefeiert mit Kursaufschlägen von 2,8 Prozent bis auf 33,60 Euro im frühen Handel am Freitag.

Damit die Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann, sieht die Österreichische Post eine Reform des Postmarktgesetzes als "dringend notwendig" an. Nur so sei es möglich, die wirtschaftliche Post-Versorgung sicherzustellen. Schon in der Vergangenheit sprach das Unternehmen sich für entsprechende Schritte auf politischer Eben aus. Ob die Worte dort auch gehört werden mögen, darüber lässt sich nur spekulieren.

Was bringt die Zukunft?

Interessanter als die letzten 20 Jahre ist für die Anleger freilich die Zukunft der Österreichischen Post. Dabei haben die Aussichten sich zuletzt wieder etwas eingetrübt. Ökonomen fürchten aufgrund des Irankriegs mit einer wieder schneller ansteigenden Inflation, was dann die Konsumlaune drücken und damit auch das wichtige Paketgeschäft treffen könnte. Je länger der Konflikt anhält, desto ungemütlicher wird es für die europäische Konjunktur. Wo die Aktie in 20 Jahren stehen mag, das lässt sich aber nicht einmal ansatzweise abschätzen.

 

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