Nach einem ereignisreichen Jahresstart hat die Ocugen-Aktie in den Konsolidierungsmodus geschaltet. Während erste Studiendaten im Januar für Optimismus sorgten, belastete eine durchgeführte Kapitalerhöhung zuletzt den Kurs. Investoren blicken nun gespannt auf das laufende Quartal, da das Biotech-Unternehmen die Veröffentlichung weiterer entscheidender klinischer Daten angekündigt hat.

Rückblick auf einen bewegten Januar

Die aktuelle Schwächephase der Aktie – sie notiert derzeit bei 1,18 Euro und damit rund 30 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Januar – lässt sich direkt auf die jüngsten Finanzierungsmaßnahmen zurückführen. Am 23. Januar schloss Ocugen eine Kapitalerhöhung ab, bei der 15 Millionen Aktien zu einem Preis von 1,50 US-Dollar platziert wurden. Dieser Schritt spülte zwar brutto 22,5 Millionen US-Dollar in die Kassen, führte jedoch durch den Verwässerungseffekt zu Druck auf den Aktienkurs. Das frische Kapital soll laut Unternehmensangaben für allgemeine Unternehmenszwecke und das Betriebskapital genutzt werden.

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Fundamental gab es hingegen positive Signale. Mitte Januar präsentierte Ocugen vorläufige Daten der Phase-2-Studie für den Kandidaten OCU410 zur Behandlung von geografischer Atrophie. Bei etwa 50 Prozent der ausgewerteten Patienten zeigte sich nach 12 Monaten eine Reduktion des Läsionswachstums um 46 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe. Diese Ergebnisse sind für den hart umkämpften Markt für Gentherapien bei Netzhauterkrankungen vielversprechend.

Die nächsten potenziellen Kurstreiber

Für Anleger richtet sich der Fokus nun auf die konkreten Meilensteine der kommenden Wochen. Das Management hat in Aussicht gestellt, noch im ersten Quartal 2026 die vollständigen Daten der OCU410 Phase-2-Studie zu veröffentlichen. Ein kompletter Datensatz könnte die bisherigen Wirksamkeits- und Sicherheitssignale untermauern und für neue Impulse sorgen.

Parallel dazu treibt Ocugen die Zulassungsprozesse voran. Im ersten Halbjahr 2026 plant das Unternehmen den Start der rollierenden Einreichung eines Zulassungsantrags (Biologics License Application, BLA) für OCU400 zur Behandlung von Retinitis Pigmentosa. Fortschritte auf diesem regulatorischen Weg wären ein wichtiges Signal für die Kommerzialisierungsfähigkeit der Pipeline.

Einen weiteren Fixpunkt im Kalender markiert Ende März 2026. Dann wird Ocugen voraussichtlich die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Angesichts der jüngsten Finanzierung werden Marktbeobachter hier vor allem auf die Cash-Reichweite und die operativen Ausgaben achten, um die finanzielle Stabilität des Unternehmens für das laufende Jahr einzuschätzen.

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