Als Franz Gasselsberger vor 45 Jahren zur Oberbank stieß, existierte der Autor dieser Zeilen noch nicht. Als Gasselsberger vor 28 Jahren in den Vorstand einzog, besuchte meine Wenigkeit gerade die fünfte Klasse im Gymnasium und als 2006 schließlich der Chefposten an Gasselsberger ging, leistete ich gerade meinen Wehrdienst in einer Kaserne, die heute nicht einmal mehr existiert.

Das verdeutlicht vielleicht, wie lange Franz Gasselsberger der Oberbank bereits treu geblieben ist. Damit reicht es dann aber auch einmal, wie der Manager kürzlich mitteilen ließ. Wie einer Mitteilung auf der Seite der Wiener Börse zu entnehmen ist, beendet der Oberbank-Chef sein Mandat bereits zum Jahresende und damit einige Monate früher, als dein aktueller Vertrag noch läuft.

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Ein Nachfolger scheint bereits gefunden zu sein

Bis zum Jahresende will Gasselsberger seine Rolle als Generaldirektor nach eigener Aussage noch "mit großer Freude" bei der Oberbank bleiben. Danach wird aller Voraussicht nach der aktuelle Vorstandsdirektor Martin Seiter das Ruder übernehmen. Dafür soll der Nominierungsausschuss noch im März die nötigen Beschlüsse fassen.

Die Oberbank blickt auf eine prägende Zeit zurück, in der vieles richtig lief und der Aktienkurs der Oberbank kontinuierlich gesteigert werden konnte. Die Meldung über den Abschied mag etwas plötzlich, aber letztlich wenig überraschend kommen. Schließlich wäre Gasselsberger bei Ende seines laufenden Vertrags bereits 68 Jahre alt und damit hat er sich seinen Ruhestand wohlverdient. Mit einer Verlängerung war daher wohl nicht zu rechnen.

Die Oberbank-Aktie reagiert kaum

Eben deshalb hält sich die Aufregung an der Börse sehr in Grenzen. Die Oberbank-Aktie, welche ohnehin die meiste Zeit nur wenig Bewegung erkennen lässt, reagierte am Montag nicht weiter. Es ging um 0,3 Prozent auf 77,80 Euro aufwärts, was innerhalb der gewöhnlichen Schwankungsbreite liegt. Das bedeutet auch, dass der übergeordnete Aufwärtstrend unangetastet bleibt.

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