Nvidia profitiert von starken Zahlen eines wichtigen Infrastruktur-Partners. Gleichzeitig ringt der Chipriese weiter mit den USA um Exportlizenzen für seine KI-Prozessoren nach China. Am 25. Februar stehen die eigenen Quartalszahlen an – die Erwartungen sind hoch.

Vertiv-Zahlen stützen KI-Sektor

Am 11. Februar erhielt Nvidia Auftrieb durch solide Quartalszahlen von Vertiv Holdings. Der Spezialist für Rechenzentrumsinfrastruktur übertraf die Analystenerwartungen und verwies auf „tiefgreifende Zusammenarbeit mit führenden Halbleiterunternehmen" als Treiber. Die positive Resonanz signalisiert: Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur bleibt robust.

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Für Nvidia kommt das Signal zur richtigen Zeit. In zwei Wochen legt der Konzern seine eigenen Zahlen vor.

H200-Exporte unter strengen Auflagen

Die China-Geschäfte bleiben kompliziert. US-Handelsminister Howard Lutnick bestätigte am 10. Februar strikte Lizenzbedingungen für den Export der H200-Chips nach China. Die Auflagen sollen verhindern, dass Chinas Militär Zugriff auf die fortschrittlichen Prozessoren erhält.

Kernpunkte der Regelung:
- „Know Your Customer"-Vorgaben für alle H200-Lieferungen
- Nvidia verhandelt über praktische Umsetzung
- Sorge: Zu strikte Regeln könnten Kunden zu ausländischen Alternativen treiben

Der Chipkonzern warnte bereits, dass überzogene Beschränkungen Marktanteile kosten könnten. China bleibt ein wichtiger Absatzmarkt.

Zahlen am 25. Februar erwartet

Nvidia veröffentlicht die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal 2026 am 25. Februar um 14 Uhr Pazifikzeit. Im dritten Quartal hatte das Unternehmen Rekordumsätze von 57 Milliarden Dollar erzielt – ein Plus von 62 Prozent zum Vorjahr. Der Rechenzentrumsbereich steuerte 51,2 Milliarden Dollar bei.

Die Bruttomargen lagen bei 73,4 Prozent, der Gewinn je Aktie bei 1,30 Dollar. CFO Colette Kress stellte zuletzt in Aussicht, dass die KI-Produkterlöse bis Ende 2026 die frühere Prognose von 500 Milliarden Dollar übertreffen werden.

Der Konzern ist aktuell über vier Billionen Dollar wert. In den vergangenen fünf Jahren legte die Aktie um etwa 1.200 Prozent zu.

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