Die Nvidia-Aktie notiert am Montag bei 162 Euro, doch hinter der scheinbar ruhigen Kursoberfläche brodelt es gewaltig. Der KI-Gigant hat sein Depot radikal umgebaut – und setzt dabei auf einen unerwarteten Kandidaten.

Intel rückt ins Zentrum

Der größte Paukenschlag: Nvidia kaufte im vierten Quartal 2025 massive 214,8 Millionen Intel-Aktien. Mit einem Börsenwert von 7,93 Milliarden Dollar macht die Position satte 60,5 Prozent des gesamten Nvidia-Portfolios aus. Zum Vergleich: Die CoreWeave-Beteiligung, noch im Vorquartal die Nummer eins, kommt nur noch auf 13,3 Prozent.

Gleichzeitig trennte sich Nvidia von über der Hälfte seiner bisherigen Positionen. Vollständig abgestoßen wurden die Beteiligungen an WeRide, Recursion Pharmaceuticals, Arm Holdings und Applied Digital. Letztere war zuvor noch die zweitgrößte Position mit 7,7 Millionen Papieren gewesen.

Quartalszahlen als Gradmesser

Am Mittwoch, den 25. Februar, stehen die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal an. Analysten erwarten robuste Ergebnisse: KeyBanc kalkuliert mit 69 Milliarden Dollar Umsatz für das vierte Quartal und einer Prognose von 74 bis 75 Milliarden Dollar für das erste Quartal 2026. Das Datencenter-Geschäft dürfte um 24 Prozent zulegen.

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Stifel-Analyst Ruben Roy bleibt bullish und sieht Nvidia "noch in den frühen Innings eines langfristigen Investitionszyklus für KI-Infrastruktur". Die Gespräche auf der CES und höhere Kapitalausgaben-Prognosen der Hyperscaler deuten auf steigende Schätzungen nach dem Bericht hin.

Kritische Stimmen mehren sich

Doch nicht alle teilen den Optimismus. Star-Investor Michael Burry warnte erneut vor einer KI-Blase bei Nvidia und anderen Tech-Werten. Trade-Nation-Analyst David Morrison konstatiert, dass die Aktie seit Monaten zwischen 170 und 195 Dollar feststeckt, während Investoren die Renditen von KI-Investments und den zunehmenden Wettbewerb abwägen.

Die Performance spiegelt diese Unsicherheit: Seit Jahresbeginn 2026 steht ein Plus von 21 Prozent zu Buche, auf Zwölfmonatssicht ebenfalls 21 Prozent – solide, aber weit entfernt von früheren Kursexplosionen. Die 52-Wochen-Spanne reicht von 75 bis 182 Euro.

Morrison sieht in den anstehenden Zahlen eine mögliche Weichenstellung: "Es gibt eine Chance für einen Ausbruch im Aktienkurs." Entscheidend werden die Datencenter-Erlöse, Cloud-Ausgaben und Margen sein. Zudem hat Nvidia Investoren in der Vergangenheit oft mit bullishen Prognosen überrascht.

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