Satte rund 1,5 % Gewinn und damit den Sprung auf 155,06 Euro schafft heute die Aktie von Nvidia. Die Börsen haben vielleicht noch nicht genau hingesehen:

Die glitzernde Fassade der Technologiebranche bekommt tiefe Risse. Während Nvidia-Chef Jensen Huang normalerweise Rekordzahlen und Billionen-Visionen verkündet, zieht am Horizont ein Sturm auf, der die gesamte Industrie erschüttert. Der Krieg im Iran entwickelt sich zunehmend zu einer existenziellen Bedrohung für die Halbleiterbranche, die ohnehin auf einem extrem fragilen Fundament steht. Lange Zeit hielten Investoren die Giganten der Branche für unantastbar, doch die geopolitische Realität holt sie nun mit voller Wucht ein. Es zeigt sich deutlich, dass technologische Dominanz allein nicht vor globalen Erschütterungen schützt.

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Das Nadelöhr Taiwan

Das größte Problem liegt paradoxerweise gar nicht direkt im Nahen Osten, sondern in Taiwan. Hier fertigt der Branchenriese TSMC fast alle Hochleistungschips, die Nvidia für den aktuellen KI-Boom benötigt. Doch Taiwan ist extrem verwundbar: Etwa 30 Prozent der Gasversorgung des Inselstaates stammen aus dem Nahen Osten. Wenn diese Lieferketten durch den Konflikt unterbrochen werden oder die Preise massiv explodieren, steht die Produktion der wichtigsten Prozessoren der Welt auf dem Spiel. Ohne Energie gibt es keine High-End-Halbleiter, und ohne diese Halbleiter bricht das Wachstumsmodell der großen Tech-Konzerne in sich zusammen. Diese Abhängigkeit offenbart eine gefährliche Schwachstelle in der globalen Versorgungsstruktur.

Rohstoffknappheit und massiver Preisdruck

Es geht aber nicht nur um die Energieversorgung der Fabriken. Es lässt sich bereits jetzt beobachten, dass kritische Rohmaterialien, die für die hochkomplexe Chipfertigung essenziell sind, durch die Spannungen deutlich teurer werden. Der Konflikt wirkt wie ein Brandbeschleuniger für die Inflation und untergräbt die weltweiten Gewinnmargen. Für Firmen wie Meta oder Alphabet bedeutet das massiv steigende Kosten bei der Infrastruktur, was die bisherige Euphorie an den Börsen spürbar dämpft. Auch Konkurrenten wie Samsung und SK Hynix spüren diesen Druck bereits massiv in ihren Bilanzen und Aktienkursen, was den gesamten Sektor unter Zugzwang setzt.

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