Nvidia Aktie: Lobbyschlacht entschieden!
Während an der Börse über KI-Chips debattiert wird, kämpft Nvidia-Chef Jensen Huang an einer ganz anderen Front: in Washington. Diese Woche traf er Präsident Donald Trump und republikanische Senatoren – und das mit Erfolg. Ein umstrittenes Gesetz, das Nvidia massiv geschadet hätte, wurde in letzter Minute verhindert. Doch die politische Offensive des Chipgiganten wirft Fragen auf: Wie viel Einfluss hat das Unternehmen wirklich? Und was bedeutet das für Anleger?
Lobbysieg: Umstrittenes Chip-Gesetz gestoppt
Der GAIN AI Act hätte Chipmaker wie Nvidia gezwungen, US-Firmen bei der Belieferung mit fortschrittlichen KI-Chips zu priorisieren – Länder wie China wären hinten angestellt worden. Für Nvidia, das erhebliche Umsätze auch außerhalb der USA generiert, eine potenzielle Bedrohung für das Geschäftsmodell.
Das Gesetz wurde nun aus dem National Defense Authorization Act gestrichen. Huang bezeichnete die Entscheidung als "klug" und warnte, der GAIN AI Act wäre "noch schädlicher für die USA" als andere restriktive Regulierungsvorschläge. Die erfolgreiche Lobbyarbeit zeigt: Nvidia hat in Washington erheblichen Einfluss gewonnen.
Huang attackiert Flickenteppich-Regulierung
Während seines Capitol-Hill-Besuchs schoss Huang scharf gegen bundesstaatliche AI-Regelungen: Eine "Staat-für-Staat-KI-Regulierung würde diese Industrie zum Stillstand bringen" und sei eine "nationale Sicherheitsbedrohung". Nur bundesweite Vorschriften seien "die weiseste Lösung". Seine Forderung: Die USA müssten "KI-Technologie so schnell wie möglich vorantreiben".
Die Aussagen passen zur Strategie der Tech-Branche, die über den Super-PAC "Leading the Future" massiv gegen unterschiedliche Einzelstaaten-Gesetze lobbyiert.
OpenAI-Deal bleibt Luftnummer
Überraschender Dämpfer: Die im September angekündigte 100-Milliarden-Dollar-Partnerschaft mit OpenAI ist laut CFO Colette Kress noch immer nicht unterschrieben. "Wir haben noch keine endgültige Vereinbarung getroffen", räumte sie auf der UBS Global Technology Conference am 2. Dezember ein.
Kritisch: Die kolportierten 500 Milliarden Dollar an Chip-Bestellungen bis 2026 enthalten diesen Deal gar nicht. Auch das geplante 10-Milliarden-Arrangement mit Anthropic fehlt in dieser Summe. Sollten beide Verträge finalisiert werden, könnte das Ordervolumen sprunghaft steigen – doch bislang bleibt es bei Absichtserklärungen.
Analysten unbeeindruckt von China-Konkurrenz
Morgan Stanley erhöhte das Kursziel von 235 auf 250 Dollar und verwies auf "sehr begrenzte" Bedrohungen durch chinesische Wettbewerber. Die Analysten argumentieren: Bedenken bezüglich asiatischer Chipschmieden seien übertrieben, Nvidias technologischer Vorsprung bei Cluster-Größe und Scale-out-Technologien bleibe intakt. Die starke Nachfragesichtbarkeit bis 2026 stütze die Bewertung zusätzlich.
Politische Gräben vertiefen sich
Nicht alle in Washington sind begeistert: Senator John Kennedy boykottierte das Treffen mit Huang – er halte den CEO nicht für eine "objektive, glaubwürdige Quelle" in der China-Chip-Debatte. Demokratin Elizabeth Warren forderte sogar eine öffentliche Anhörung zu Nvidias Chip-Allokationspolitik. Die geschlossenen Gespräche mit republikanischen Senatoren verstärken den Eindruck eines polarisierten Umgangs mit Big Tech.
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