Der heutige Handelstag in Asien steht ganz im Zeichen von Nvidia. Neue Meldungen rund um Chip-Verkäufe, Kooperationen und eine geplante KI-Agenten-Plattform haben die Stimmung in Seoul und Tokio regelrecht entfacht.

Chipgenehmigung löst Kettenreaktion aus

Besonders auffällig: Nvidia darf seine H200-Prozessoren wieder nach China exportieren. Peking hat grünes Licht für den Verkauf der zweitstärksten KI-Chips des Unternehmens erteilt. Die Nachricht traf auf ausgesprochen fruchtbaren Boden. In Seoul schossen Samsung Electronics um 7,5 Prozent und SK Hynix um 8,9 Prozent in die Höhe, der Kospi legte in der Breite um 5 Prozent zu. In Tokio gewannen Halbleiterwerte wie Advantest 6,7 Prozent, Softbank verteuerte sich um 5,8 Prozent.

Rückenwind kam auch aus Seouls Chefetagen: Samsung-Co-CEO Jun Young-hyun sprach auf der Hauptversammlung von einem „beispiellosen Superzyklus" im Chipgeschäft, angetrieben durch den rasant wachsenden Bedarf an KI-Rechenzentren. Samsung will künftig auf mehrjährige Lieferverträge von drei bis fünf Jahren setzen, um Angebot und Nachfrage zu verstetigen. Auch SK Hynix prüft offenbar ähnliche Schritte zur Stabilisierung der DRAM-Preise.

Dass sich Samsung als „Schlüsselpartner" von Nvidia in der KI-Infrastruktur versteht, unterstrich Jun mit Verweis auf Nvidias GTC-Konferenz, wo CEO Jensen Huang eine Foundry-Partnerschaft mit den Koreanern und deren HBM4-Chips lobte. Noch im vergangenen Jahr hatte Jun auf derselben Versammlung Fehler beim Einstieg in den KI-Chipmarkt eingeräumt.

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Agenten, Roboter und Kooperationen

Nvidias Rolle als Plattformbetreiber wächst unterdessen weit über Chips hinaus. Das Unternehmen plant laut Branchenberichten eine Open-Source-Plattform für KI-Agenten, mit der Firmen eigenständig agierende Software-Tools für interne Abläufe einsetzen können. Gespräche mit potenziellen Partnern wie Salesforce, Cisco, Google, Adobe und CrowdStrike sollen bereits laufen. Frühen Partnern winkt demnach kostenloser Zugang zur Plattform im Tausch gegen eigene Beiträge.

Parallel dazu hat Infineon die Ausweitung seiner Kooperation mit Nvidia bekannt gegeben. Gemeinsam wollen die beiden Konzerne Systemarchitekturen für physische KI entwickeln — mit dem Schwerpunkt auf humanoiden Robotern. Infineon bringt dabei Expertise in Motorsteuerung, Leistungssysteme und Sicherheitstechnik ein, Nvidia die KI- und Simulationsplattformen.

Jensen Huangs Aussagen zur nächsten Wachstumswelle rund um KI-Agenten sorgten zudem für starke Kursgewinne bei chinesischen KI-Titeln. Mehrere Startups, die ähnliche Werkzeuge wie den viel diskutierten KI-Agenten OpenClaw entwickeln, legten zweistellig zu. Alibaba profitierte zusätzlich davon, dass das Unternehmen seine KI-Servicepreise angesichts starker Nachfrage angehoben hat.

Der Handelsschluss in Asien macht deutlich: Überall dort, wo der Name Nvidia auftaucht — ob bei Chip-Exporten, Foundry-Deals oder Plattform-Plänen — reagieren Märkte mit auffälliger Dynamik. Wie lange dieser Sog anhält, hängt nicht zuletzt davon ab, was der Fed-Zinsentscheid am heutigen Abend für das makroökonomische Umfeld bedeutet.

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