Nvidia Aktie: Grünes Licht aus China
Während viele Tech-Riesen aktuell mit Wachstumssorgen kämpfen, sendet Nvidia ein deutliches Signal der Stärke. Die entscheidende Nachricht kommt dabei aus Fernost: Eine wichtige regulatorische Hürde wurde genommen, was massive Unsicherheiten für das künftige Umsatzwachstum beseitigt. Gleichzeitig treibt der Chip-Gigant seine Expansion durch gezielte Milliarden-Investitionen voran, um die Abhängigkeit vom reinen Hardware-Geschäft zu verringern.
Weg frei für den H200-Chip
Der wichtigste Treiber für die aktuelle Zuversicht ist die berichtete Freigabe des H200-Chips für den chinesischen Markt. Laut aktuellen Meldungen haben chinesische Behörden großen heimischen Technologiekonzernen die Erlaubnis erteilt, Nvidias Hochleistungsprozessoren zu importieren. Zu den Abnehmern gehören Schwergewichte wie ByteDance, Alibaba und Tencent.
Dieser Schritt ist von enormer Bedeutung, da er das Risiko weitreichender Exportbeschränkungen, die zuletzt wie ein Damoklesschwert über der Aktie hingen, deutlich entschärft. Die H200-Serie ist essenziell für das Training großer Sprachmodelle. Die Wiedereröffnung dieses Handelskanals dürfte sich direkt und positiv in den Auftragsbüchern der kommenden Quartale niederschlagen.
Milliarden-Deals für die Zukunft
Nvidia nutzt seine starke Marktposition zudem für strategische Allianzen, um das Geschäftsmodell zu diversifizieren:
- Pharma-Offensive: Eine Partnerschaft mit Eli Lilly im Wert von einer Milliarde US-Dollar zielt darauf ab, mittels der BioNeMo-Plattform die Medikamentenentwicklung durch KI zu beschleunigen. Dies markiert einen klaren Vorstoß in den margenstarken Sektor der Gesundheitsdatenanalyse.
- Cloud-Infrastruktur: Das Unternehmen investiert weitere zwei Milliarden US-Dollar in den Cloud-Anbieter CoreWeave. Ziel ist der schnelle Ausbau von KI-spezifischen Rechenzentren, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur mit der enormen Nachfrage nach Nvidias Grafikprozessoren Schritt halten kann.
Prominente Käufe und Analysten-Konsens
Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch im Marktverhalten wider. Während die Aktie mit einem aktuellen Kurs von rund 187 US-Dollar nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch (190,53 US-Dollar) notiert, sorgt auch ein prominenter Trade für Aufsehen. Nancy Pelosi, die ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, übte am 16. Januar Optionen aus, um 5.000 Nvidia-Aktien zu erwerben – ein Schritt, den Marktbeobachter oft als Vertrauensbeweis werten.
Die Wall Street teilt diesen Optimismus fast uneingeschränkt. Über 90 Prozent der 73 Analysten, die den Titel abdecken, raten zum Kauf. Investmenthäuser wie Bernstein und Citi sehen Kursziele von 270 bis 275 US-Dollar, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert.
Mit der regulatorischen Klarheit in China und der massiven Ausweitung der KI-Infrastruktur geht Nvidia gestärkt in die anstehende Berichtssaison. Am 25. Februar 2026 wird das Unternehmen seine Bücher öffnen und muss beweisen, dass der Ausblick die hohen Erwartungen der Analysten rechtfertigt.
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