Porsche AG Aktie: Positives ausgebremst!
Der Stuttgarter Sportwagenbauer steht vor einem schwierigen Jahr. Analysten haben ihre Gewinnerwartungen für 2026 deutlich gekappt – um fast ein Viertel. Gleichzeitig vollzieht Porsche einen Generationswechsel an der Designspitze. Die Aktie reagierte mit Verlusten.
Analysten streichen Prognosen zusammen
Nach einem vertraulichen Gespräch zwischen Management und Analysten folgte die Ernüchterung: Das unabhängige Analysehaus AlphaValue senkte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie um 24,7 Prozent.
Die Fakten im Überblick:
- Porsche bezeichnet 2026 als "Übergangsjahr"
- Neue Modelle entfalten noch keine volle Wirkung
- Aktie verlor am Mittwoch 2,10 Prozent auf 41,10 Euro
- Seit Jahresbeginn steht ein Minus von knapp 13 Prozent zu Buche
Die Botschaft aus Zuffenhausen ist klar: Bevor frische Baureihen in die Showrooms rollen und Umsatz generieren, dürfte das Geschäft verhaltener laufen als erhofft.
Mauer übergibt an Sühlmann
Nach 22 Jahren an der Designspitze tritt Michael Mauer (63) ab. Sein Nachfolger Tobias Sühlmann (46) kommt vom britischen Sportwagenhersteller McLaren, wo er seit 2023 als Chief Design Officer arbeitete. Der Wechsel wird am 1. Februar vollzogen.
Sühlmann bringt Erfahrung von Bentley und Aston Martin mit. CEO Michael Leiters spricht von einem "Generationswechsel" – eine bewusste Formulierung für eine Marke, die auf Kontinuität setzt, nun aber neue Impulse im sportlichen Luxussegment setzen will.
China-Geschäft unter Druck
Zusätzlich belastet eine neue Luxussteuer in China das Geschäft. Fahrzeuge über 900.000 Yuan (circa 107.000 Euro) werden künftig mit zehn Prozent zusätzlich besteuert. Das trifft mehrere Porsche-Modelle in einem Markt, der ohnehin schwächelt und in dem lokale Hersteller massiv Marktanteile gewinnen.
Die Aktie notiert aktuell bei 41,17 Euro und damit nur noch knapp über dem 52-Wochen-Tief von 39,81 Euro. Der RSI deutet mit 35,2 auf eine technisch überverkaufte Lage hin. Am 10. März folgen die endgültigen Jahreszahlen für 2025 – dann dürfte das Management konkretisieren, wie schwierig das "Übergangsjahr" tatsächlich wird.
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