Nvidia Aktie: Enthusiastische Rückmeldungen!
Nvidia steht vor einer richtungsweisenden Woche: Die Lieferkette für den KI-Beschleuniger der nächsten Generation nimmt Gestalt an – und in wenigen Tagen startet die wichtigste Entwicklerkonferenz der Branche. Am 16. März dürfte CEO Jensen Huang die neue Vera-Rubin-Architektur offiziell vorstellen.
Samsung und SK Hynix setzen sich durch
Am 9. März wurde bekannt: Samsung Electronics und SK Hynix sind die alleinigen HBM4-Lieferanten für Nvidias Vera-Rubin-Beschleuniger. Micron Technology bleibt außen vor – zumindest bei diesem Spitzenprodukt. Die Nachricht sorgte für Bewegung an den Märkten: Microns Aktie verlor 6,74 Prozent, Samsungs koreanische Notierung fiel um 7,81 Prozent und SK Hynix büßte 9,52 Prozent ein.
Vera Rubin wird acht HBM4-Stapel pro GPU nutzen, insgesamt 288 GB Speicher. Der vollständige Superchip kombiniert zwei GPUs und kommt auf 576 GB. Die Markteinführung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. SK Hynix soll rund 50 Prozent der globalen HBM-Produktion 2026 liefern, Samsung etwa 28 Prozent. Beide Unternehmen starten die HBM4-Fertigung noch in diesem Monat.
Micron ist nicht komplett ausgeschlossen: Der Konzern wird HBM4 für Rubin CPX liefern, einen mittleren Inferenz-Beschleuniger innerhalb der Rubin-Familie. Das Top-Produkt Vera Rubin bleibt jedoch Samsung und SK Hynix vorbehalten.
GTC 2026: Mehr als nur Hardware
Die GPU Technology Conference findet vom 16. bis 19. März in San Jose statt. Über 30.000 Teilnehmer aus mehr als 190 Ländern werden erwartet – Entwickler, Forscher und Führungskräfte aus der KI-Branche. Neben der offiziellen Vorstellung von Vera Rubin könnte Nvidia mehrere neue Chip-Designs präsentieren: die Feynman-Chips für fortgeschrittene KI und Hochleistungsrechner, Updates zur Rubin-Linie sowie einen neuen CPU-Chip für den PC-Markt.
Die Feynman-Architektur soll TSMCs A16-Prozess mit 1,6 Nanometern nutzen und erstmals Silizium-Photonik integrieren – Datenübertragung per Lichtsignal statt elektrischer Signale. Am 17. März um 9 Uhr PT findet eine Investoren-Fragerunde statt.
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Rekordzahlen als Fundament
Die Hardware-Offensive basiert auf außergewöhnlichen Geschäftszahlen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erreichte Nvidia einen Umsatz von 68,1 Milliarden Dollar – ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 stieg der Erlös um 65 Prozent auf 215,9 Milliarden Dollar.
Für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 rechnet das Management mit 78 Milliarden Dollar Umsatz, was einem Anstieg von 77 Prozent entspräche. Diese Prognose geht davon aus, dass keine Datacenter-Umsätze aus China kommen – sollte sich dieser Markt wieder öffnen, wäre weiteres Potenzial vorhanden. Im Geschäftsjahr 2026 flossen 41 Milliarden Dollar über Aktienrückkäufe und Dividenden an die Aktionäre zurück.
Marktumfeld bleibt herausfordernd
Trotz starker Fundamentaldaten steht die Aktie unter Druck. Geplante US-Exportkontrollen für fortgeschrittene KI-Chips und eine breitere Marktkorrektur haben zu einem Rücksetzer von den Allzeithochs geführt. Hinzu kommt ein strukturelles Risiko: Großkunden wie Cloud-Anbieter entwickeln zunehmend eigene Chips, was langfristig Nvidias Preissetzungsmacht schmälern könnte.
Die kommenden Tage werden zeigen, wie das Unternehmen diese Herausforderungen adressiert. Mit der Blackwell-Produktlinie läuft der aktuelle Zyklus auf Hochtouren, und die Nachfrage übersteigt weiterhin das Angebot. Die Vorstellung von Vera Rubin am 16. März könnte den Ausblick auf die zweite Jahreshälfte 2026 konkretisieren.
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