Novo Nordisk hält trotz angespannter Marktlage an seinem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm fest. Der dänische Pharmakonzern kaufte allein in der Woche vom 9. bis 13. Februar 2026 insgesamt eine Million B-Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 305,03 Dänischen Kronen zurück. Die Transaktionen summieren sich auf rund 534 Millionen Kronen.

Das laufende Programm läuft parallel zu erheblichen Herausforderungen: Preisdruck in den USA und intensiver Wettbewerb im GLP-1-Markt belasten die Geschäftsaussichten erheblich.

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Die Zahlen zum Rückkaufprogramm

Die aktuelle Tranche des Rückkaufprogramms umfasst bis zu 3,8 Milliarden Kronen und läuft vom 4. Februar bis 4. Mai 2026. Sie ist Teil eines größeren Programms, mit dem Novo Nordisk insgesamt bis zu 15 Milliarden Kronen innerhalb von zwölf Monaten an die Aktionäre zurückgeben will.

Die täglichen Transaktionen der vergangenen Woche bewegten sich zwischen 306,43 und 316,75 Kronen pro Aktie. Nach den jüngsten Käufen hält das Unternehmen nun 19.139.799 eigene B-Aktien, was 0,4 Prozent des Gesamtkapitals entspricht.

CagriSema zeigt Wirkung in Phase-3-Studie

Positive Nachrichten kommen aus der Forschungspipeline: Die Kombinationstherapie CagriSema, ein dualer GLP-1- und Amylin-Rezeptor-Agonist, erwies sich in einer Phase-3-Studie als wirksamer als Ozempic. Die Therapie senkte den Blutzuckerspiegel bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern durchschnittlich um 1,91 Prozent von einem Ausgangswert von 8,2 Prozent. Gleichzeitig verloren die Patienten im Schnitt 14,2 Prozent ihres Körpergewichts.

Novo Nordisk hat bereits Zulassungsanträge für CagriSema als Mittel zur Gewichtsreduktion eingereicht. Die Diabetes-Zulassung soll nach Abschluss weiterer Phase-3-Studien folgen.

Belastende Marktlage

Der Rückkauf erfolgt vor dem Hintergrund gedämpfter Erwartungen. Anfang Februar 2026 prognostizierte das Unternehmen für das laufende Jahr einen Rückgang bei Umsatz und operativem Gewinn zwischen fünf und 13 Prozent. Verantwortlich dafür sind vor allem Preisdruck in den USA durch die Most-Favored-Nation-Politik sowie auslaufende Patente in bestimmten Märkten.

CEO Mike Doustdar bestätigte, dass derzeit rund 246.000 Patienten die im Januar 2026 eingeführte Wegovy-Pille nutzen. Die Zahlen zeigen: Trotz innovativer Produkte steht der Konzern unter erheblichem Wettbewerbsdruck.

Der Konzern setzt offenbar darauf, mit dem Aktienrückkauf die Aktionäre bei Laune zu halten, während CagriSema als nächste Wachstumsquelle aufgebaut wird.

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