Novo Nordisk drückt beim Aktienrückkauf weiter aufs Tempo. Seit dem Start des Programms Anfang des Monats hat der Konzern 1,75 Millionen B-Aktien eingesammelt – ein Signal, dass die Kapitalrückführung trotz zuletzt spürbarem Gegenwind an der Börse weiter planmäßig umgesetzt wird.

Wichtige Fakten im Überblick:
- Bisher zurückgekauft: 1,75 Mio. B-Aktien
- Gesamtvolumen bislang: 533,8 Mio. DKK
- Durchschnittspreis: 305,03 DKK je B-Aktie
- Eigene B-Aktien (Treasury Shares): 19.139.799 Stück (rund 0,4% des Grundkapitals)

So lief der Rückkauf zuletzt

In der vergangenen Woche (9. bis 13. Februar) kaufte Novo Nordisk an jedem Handelstag jeweils 200.000 B-Aktien. Die gezahlten Preise lagen dabei grob im Bereich von rund 306 bis 317 DKK je Aktie. Unterm Strich ergibt das ein gleichmäßiges Kaufmuster statt einzelner größerer Blöcke.

Seit Programmbeginn summieren sich die Käufe damit auf 533,8 Mio. DKK, bei einem Durchschnittspreis von 305,03 DKK.

Rahmen: 15 Milliarden DKK in 12 Monaten

Das gesamte Aktienrückkaufprogramm ist auf bis zu 15 Mrd. DKK über 12 Monate ausgelegt und läuft seit dem 4. Februar. Die aktuelle Tranche erlaubt Rückkäufe von bis zu 3,8 Mrd. DKK und ist bis zum 4. Mai angesetzt. Die Käufe erfolgen unter den Safe-Harbour-Regeln der EU-Marktmissbrauchsverordnung.

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Nach den jüngsten Transaktionen hält Novo Nordisk 19.139.799 B-Aktien als eigene Aktien. Insgesamt beläuft sich die Zahl der A- und B-Aktien (inklusive eigener Aktien) auf 4.465.000.000 Stück.

Warum das Timing auffällt

Der Rückkauf läuft in einer Phase, in der die Aktie zuletzt unter Druck stand. Hintergrund ist vor allem der Ausblick für 2026: Novo Nordisk stellte einen Rückgang von Umsatz und operativem Gewinn um 5% bis 13% in Aussicht. Als Gründe nannte das Unternehmen Preisdruck in den USA sowie Patentabläufe in bestimmten Märkten.

Laut Unternehmensangaben dient das Rückkaufprogramm zwei Zielen: eine Verringerung des Aktienkapitals sowie die Abdeckung von Verpflichtungen aus aktienbasierten Incentive-Programmen.

Zusätzlich gab es im Zusammenhang mit diesen Incentive-Programmen in der Woche vom 9. bis 13. Februar eine Nettoübertragung von 143.527 B-Aktien vom Unternehmen. Diese Vorgänge gehörten ausdrücklich nicht zum Safe-Harbour-Rückkaufprogramm.

Parallel verteidigt Novo Nordisk seine Position bei Semaglutid-Produkten: Das Unternehmen geht gegen zusammengesetzte („compounded“) Varianten vor und reichte Anfang des Monats rechtliche Schritte gegen Hims & Hers ein.

Bis zum 4. Mai läuft die aktuelle Rückkauftranche mit einem Rahmen von 3,8 Mrd. DKK – und die bislang gleichmäßigen Tageskäufe liefern einen klaren Hinweis darauf, wie konsequent Novo Nordisk dieses Programm kurzfristig weiter abarbeiten will.

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