Zwei aufeinanderfolgende Handelstage reichten aus, um das Bild bei Novo Nordisk grundlegend zu verändern. Zunächst fiel die Aktie bereits im Vorfeld der Zahlen um mehr als 14 %. Das war am Dienstagabend. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse folgte nun ein weiterer Abschlag von 6,3 %. Diese Abfolge zeigte, dass der Markt die neuen Informationen als deutliche Belastung wertete und seine Erwartungen neu justierte. Es ging formal um den Quartalsbericht zum 4. Abschnitt des Jahres 2025.

Novo Nordisk: Keine Chance, dem zu entgehen

Im Mittelpunkt der Neubewertung steht der Ausblick auf das Jahr 2026. Das Unternehmen stellte niedrigere Ziele für Umsatz und Gewinn in Aussicht, als zuvor im Markt oder auch vor allem von Analysten im Konsens angenommen worden war. Diese Anpassung wirkte besonders schwer, da Novo Nordisk lange Zeit als nun interessanter Wachstumstreiber galt. Die Diskrepanz zwischen bisherigen Annahmen und der neuen Planung führte zu einer abrupten Reaktion.

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Ein wesentlicher Hintergrund dieser Entwicklung liegt im US Markt. Dort gestaltet sich der Absatz des Medikaments Wegovy schwieriger als erwartet. Ausschlaggebend ist vor allem eine Preissenkung, die im Rahmen politischer Vereinbarungen mit Donald Trump im November vergangenen Jahres getroffen wurde. Diese Maßnahme reduzierte zwar die Kosten für Verbraucher, schmälert jedoch gleichzeitig die Erlöse des Herstellers.

Damit steht Novo Nordisk vor einem Problem. Geringere Preise treffen auf hohe Nachfrage, ohne dass sich daraus die erhofften Gewinnbeiträge ableiten lassen. Diese Konstellation belastet die Planungssicherheit und verschärft die Herausforderungen für das nun schon laufende neue Geschäftsjahr.

Auch aus technischer Sicht verschlechterte sich die Lage deutlich. Der Kurs fiel sowohl unter die 100 Tage Linie als auch unter den GD200. Diese Marken fungierten zuvor als wichtige Bezugspunkte für den Handel. Mit ihrem Bruch bestätigte sich die negative Kursrichtung, die bereits vor den Zahlen von heute eingesetzt hatte. Die Beobachter müssen sich nun nur noch fragen, ob wirklich schon alles aus sein kann. Der Trend ist aber auf jeden Fall zunächst vorbei!

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