Die Technologiebörse bleibt unter Druck. Der NASDAQ 100 büßte am Mittwoch weitere 0,9 Prozent auf 25.108 Punkte ein – eine Fortsetzung der Verluste vom Vortag. Während der Dow Jones Industrial mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 49.540 Zähler seine jüngste Rekordjagd fortsetzt, herrscht im Tech-Sektor Nervosität. Der Grund: Anleger hinterfragen zunehmend, welche Unternehmen von Künstlicher Intelligenz profitieren – und welche am Ende verdrängt werden könnten.

KI-Angst erfasst Software- und IT-Branche

Portfoliomanagerin Stephanie Niven von Ninety One spricht von "wahllosen Verkäufen" bei Software- und IT-Werten. Die zentrale Frage: Wie viel davon ist pure Panik, wie viel fundamental begründet? Klar sei jedoch, dass viele Technologiewerte einen massiven Vertrauensverlust erlitten hätten. Dieses Vertrauen müsse erst wieder hergestellt werden.

Besonders hart trifft es AppLovin. Die Aktie des App-Entwicklungsdienstleisters stürzte um weitere 16 Prozent ab. Seit Weihnachten 2025 hat sich der Kurs mittlerweile fast halbiert. Auch die Gaming-Branche spürt die Verunsicherung: Take-Two verlor 4,2 Prozent, obwohl das Unternehmen im dritten Quartal die Erwartungen deutlich übertroffen hatte.

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AMD enttäuscht mit Umsatzprognose

Den heftigsten Einbruch musste AMD verkraften. Die Aktie des Chipherstellers brach um mehr als 14 Prozent ein. Die Umsatzprognose enttäuschte die Märkte – ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen nicht die erhofften Fortschritte im KI-Bereich erzielt. Auch andere Tech-Schwergewichte im Dow Jones blieben nicht verschont: NVIDIA, Salesforce und IBM verloren bis zu 3,3 Prozent.

Der S&P 500 pendelte derweil um die Gewinnschwelle und schloss 0,1 Prozent im Minus bei 6.912 Punkten. Die Rotation aus Tech-Werten in defensivere Sektoren setzt sich damit fort. Ob sich die Lage im Technologiebereich stabilisiert, bleibt vorerst offen – die fundamentalen Fragen zur KI-Disruption sind jedenfalls noch nicht beantwortet.

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