Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat die Investoren am Mittwoch mit einem beispiellosen Prognose-Schock konfrontiert. Die Aktie brach daraufhin um über 16 Prozent ein – einer der schwersten Kursverluste in der jüngeren Unternehmensgeschichte. Was ist passiert?

Erstmals Umsatzrückgang seit einem Jahrzehnt

Die Hiobsbotschaft: Novo Nordisk rechnet für 2026 mit sinkenden Umsätzen. Es wäre der erste Rückgang seit fast zehn Jahren. Besonders brisant: Das US-Geschäft wird durch eine Einigung mit der Trump-Administration belastet. Der Konzern hat sich verpflichtet, die Preise für seine Medikamente in den Vereinigten Staaten zu senken.

Hinzu kommen enttäuschende Quartalszahlen. Umsatz und Gewinn blieben hinter den Erwartungen zurück. Für eine Aktie, die jahrelang als Wachstumswunder galt, ein herber Rückschlag.

Europäische Börsen bleiben vorsichtig

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Der Kurseinbruch bei Novo Nordisk belastete auch den gesamten europäischen Pharmasektor. Der Eurozonen-Leitindex Euro Stoxx 50 notierte am Mittwochmittag nahezu unverändert bei 6.001 Punktern. Marktexperte Andreas Lipkow beschrieb die Stimmung treffend: "Die Vorsicht bleibt derzeit ein stetiger Begleiter bei den Investoren." Neben der angespannten Lage im Nahen Osten sorgen vor allem durchwachsene Unternehmensnachrichten für Zurückhaltung.

Auch andere Pharmatitel gerieten unter Druck. Novartis verlor ein Prozent, nachdem das Schweizer Unternehmen einen verhaltenen Ausblick für 2026 abgegeben hatte. Im ersten Halbjahr dürfte die Konkurrenz durch Generika schwer belasten.

Bodenbildung wieder dahin

Besonders bitter: In den vergangenen Wochen hatte sich die Novo Nordisk-Aktie stabilisiert. Positive Nachrichten hatten Hoffnung auf eine Bodenbildung geweckt. Die Erholung nahm Fahrt auf – bis jetzt. Der aktuelle Rückschlag wirft die Aktie in ihrer charttechnischen Entwicklung weit zurück. Die Bären haben das Ruder übernommen.

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