Novo Nordisk Aktie: Absturz nach Umsatzwarnung
Bittere Pille für Anleger von Novo Nordisk. Der dänische Pharmakonzern hat am Dienstagabend die Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und zeitgleich einen schwachen Ausblick für 2026 abgegeben. Die Reaktion ließ nicht auf sich warten: Die Aktie stürzte im vorbörslichen Handel am Mittwoch um mehr als 15 Prozent auf umgerechnet 312 dänische Kronen ab.
Wegovy unter Druck
Der Kern des Problems liegt in den USA. Novo Nordisk rechnet für 2026 mit sinkenden Umsätzen beim Abnehmmittel Wegovy – dem bisherigen Hoffnungsträger des Konzerns. Drei Faktoren belasten das Geschäft: Erstens drücken niedrigere Preise auf die Margen. Zweitens schränkt das staatliche Gesundheitsprogramm Medicaid die Verschreibungsmöglichkeiten ein. Drittens zeigt sich ein rückläufiger Trend bei der injizierbaren Variante des Medikaments.
Graham Parry von der Citigroup hat die Zahlen durchgerechnet. Sein Fazit: Der neue Ausblick impliziert, dass bereinigter Umsatz, operatives Ergebnis und Gewinn je Aktie um 7 bis 10 Prozent unter den Konsensschätzungen liegen dürften. Das ist keine marginale Abweichung – das ist eine deutliche Enttäuschung.
Aktienrückkauf als Trostpflaster?
Novo Nordisk versucht parallel, die Stimmung zu stabilisieren. Am 4. Februar 2026 startete das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm über 3,8 Milliarden dänische Kronen. Bis zum 4. Mai 2026 können bis zu 400 Millionen B-Aktien zurückgekauft werden. Ziel ist es, die eigene Kapitalbasis zu reduzieren und Verpflichtungen aus aktienbasierten Vergütungsprogrammen zu bedienen.
Das Gesamtvolumen des Rückkaufprogramms für 2026 beläuft sich auf bis zu 15 Milliarden Kronen. Nordea Danmark fungiert als Lead Manager. Doch ob diese Maßnahme ausreicht, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, bleibt fraglich.
Gewitter mit Reinigungseffekt?
Die Frage ist nun: Handelt es sich um einen vorübergehenden Rückschlag oder um den Beginn einer längeren Schwächephase? Die Wegovy-Problematik ist struktureller Natur – niedrigere Preise und regulatorische Hürden verschwinden nicht über Nacht. Zudem ist der Wettbewerb im Markt für Adipositas-Medikamente intensiv.
Für Anleger bedeutet der zweistellige Kursrückgang zunächst einmal eine schmerzhafte Korrektur. Ob sich daraus eine Kaufgelegenheit ergibt, hängt davon ab, wie schnell Novo Nordisk Alternativen aufbauen und die US-Dynamik stabilisieren kann. Der Markt wird die nächsten Quartale genau beobachten.
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