Cardano: Upgrades rücken näher
Cardano startet in den Februar mit zwei Baustellen, die für das DeFi-Ökosystem entscheidend werden könnten: ein neues Protokoll-Upgrade und der geplante Einstieg einer großen Stablecoin-Liquidität. Parallel dazu zeigt die Blockchain ein auffälliges Muster bei den Anlegern: Große Adressen kaufen zu, während der Kurs schwächelt. Was steckt hinter dieser Gemengelage?
Hard Fork auf Protokoll v11: Mehr Leistung, weniger Brüche
Der Governance-Verband Intersect hat am 29. Januar mitgeteilt, dass Cardano auf einen „intra-era“ Hard Fork zur Protocol Version 11 zusteuert. Der zentrale Punkt: Das Upgrade soll möglichst wenig Reibung verursachen, weil das Transaktionsformat unverändert bleibt. Damit sinkt das Risiko, dass Anwendungen im Ökosystem plötzlich nicht mehr sauber laufen.
Technisch zielt v11 vor allem auf drei Bereiche:
- Plutus-Performance: Smart Contracts sollen schneller ausgeführt werden.
- Neue Kryptografie-Funktionen: Zusätzliche eingebaute Funktionen für Entwickler.
- Aufgeräumte Ledger-Regeln: Vereinfachte Protokoll-Logik, ohne bestehende Contracts zu brechen.
Für die Umsetzung arbeiten die Kernteams an zwei Node-Versionen: Cardano Node 10.6.2 (Vorabversion für SanchoNet-Tests) sollte laut Zeitplan rund eine Woche nach dem 29. Januar kommen. Node 10.7.0 ist als mainnet-taugliche Version etwa drei Wochen später vorgesehen – vorausgesetzt, die Testnet-Rollouts auf Preview und PreProd laufen erfolgreich.
USDCX-Deal: Stablecoin-Liquidität soll ins DeFi fließen
Einen Tag nach dem Intersect-Update legte Charles Hoskinson nach: Am 30. Januar erklärte er während seiner Japan-Reise, Cardano habe den Deal mit Circle zur Integration von USDCX unterschrieben („ink is on paper“). Die Integrationsarbeit solle „in short order“ starten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?
USDCX ist Circles Stablecoin-Ansatz für Nicht‑EVM‑Chains. Laut Hoskinson basiert das Asset auf einer 1:1-Reserve-Deckung und bildet USDC-Funktionalität über Circles Liquiditätsnetzwerk ab. Verhandelt wurde die Einbindung zwischen Circle und der „Pentad“, einem Verbund aus Input Output (IOHK), EMURGO, Cardano Foundation, Midnight Foundation und Intersect. Hoskinson ordnete den Schritt als Zufluss von „Tier‑one“-Stablecoin-Liquidität in Cardanos DeFi-Stack ein.
Wale kaufen, Kleinanleger verkaufen – trotz schwachem Kursbild
Während die Protokollseite Fahrt aufnimmt, zeigt der Markt ein geteiltes Bild. On-Chain-Daten (Santiment, zitiert von CoinMarketCap) deuten darauf hin, dass Adressen mit 100.000 bis 100 Millionen ADA zwischen Ende November 2025 und Januar 2026 netto rund 454,7 Millionen ADA eingesammelt haben (bewertet mit etwa 161 Mio. US-Dollar).
Das geschah ausgerechnet in einer Phase, in der ADA im gleichen Zeitraum um rund 19% nachgab. Kleinere Wallets mit 100 ADA oder weniger waren dagegen Netto-Verkäufer. Dazu passt das aktuelle Chartbild: Mit 0,29 US-Dollar liegt ADA laut den bereitgestellten Daten nahe dem 52‑Wochen‑Tief und auch klar unter dem 50‑Tage‑Durchschnitt.
Was als Nächstes ansteht
Kurzfristig bündeln sich die Themen auf drei Schienen: der Hard Fork auf Protocol v11 (mit Plutus-Performance-Fokus), die USDCX-Integration als Liquiditätsimpuls für DeFi und Fortschritte bei Skalierungsvorhaben wie Ouroboros Leios und Hydra. Zusätzlich bleibt „Midnight“ – die von Hoskinson am 27. Januar in Sapporo vorgestellte Privacy-Sidechain – für 2026 auf der Roadmap, mit einem geplanten Mainnet-Start noch in diesem Jahr.
Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 4. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








