Ein neuer Großauftrag aus Serbien untermauert die aktuelle Wachstumsdynamik beim Windanlagenbauer Nordex. Während sich das Unternehmen über einen Rekord-Auftragsbestand von über 16 Milliarden Euro freut, reagieren Analysten mit deutlichen Kurszielanhebungen auf die ehrgeizigen Margenziele für das laufende Jahr.

Konkret liefert Nordex elf Turbinen für den Windpark Jasikovo in den serbischen Karpaten. Viel entscheidender als die reine Lieferung ist allerdings der begleitende Premium-Servicevertrag über 30 Jahre. Solche langfristigen Vereinbarungen gelten in der Branche als margenstarke und gut planbare Einnahmequellen, die Kunden über Jahrzehnte binden. Diese strategische Ausrichtung spiegelt sich auch auf dem Kurszettel wider: Mit einem aktuellen Niveau von 44,64 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresanfang bereits ein starkes Plus von 48,50 Prozent.

Rekordzahlen rufen Analysten auf den Plan

Das Fundament für den aktuellen Optimismus lieferte das abgelaufene Geschäftsjahr. Nordex verdoppelte die EBITDA-Marge auf 8,4 Prozent und erzielte einen freien Cashflow von 863,3 Millionen Euro. Für 2026 peilt das Management nun eine Marge zwischen 8,0 und 11,0 Prozent bei einem Umsatz von bis zu 9,0 Milliarden Euro an.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?

Diese Entwicklung führt zu Neubewertungen am Markt:
* Berenberg: Anhebung des Kursziels von 32 auf 50 Euro (Kaufempfehlung)
* Bernstein Research: Neueinstufung mit Kursziel 40 Euro („Market-Perform“)

Während Berenberg den massiven Auftragsbestand als klaren Kurstreiber sieht, argumentiert Bernstein, dass die gute Marktposition in Europa sowie die Aussicht auf steigende Margen im aktuellen Kurs bereits weitgehend eingepreist seien.

Bewegung in der Aktionärsstruktur

Parallel zur operativen Entwicklung positionieren sich institutionelle Investoren neu. Die DWS Investment GmbH meldete kürzlich einen Stimmrechtsanteil von 3,31 Prozent. Gleichzeitig reduzierte der US-Vermögensverwalter BlackRock seine Position auf 4,49 Prozent. Besonders auffällig agierte zuletzt Goldman Sachs: Die Investmentbank baute ihren Anteil im Februar zunächst massiv auf über 8 Prozent aus, strich diesen laut einer aktuellen Mitteilung jedoch kurz darauf wieder auf 3,15 Prozent zusammen.

Die erste Bewährungsprobe für die erhöhten Jahresziele steht bereits fest im Kalender. Am 27. April 2026 veröffentlicht Nordex den Bericht zum ersten Quartal und liefert damit die ersten handfesten Zahlen zur operativen Umsetzung der neuen Prognose.

Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 24. März liefert die Antwort:

Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...