Nordex Aktie: Auftrag bestätigt
Nordex liefert weiter: Ein neuer Großauftrag aus Deutschland kommt nicht nur mit acht Turbinen, sondern gleich mit einem 20-jährigen Premium-Servicevertrag. Genau diese Mischung aus Neugeschäft und planbaren Serviceerlösen ist es, die Anleger nach dem Rekordjahr 2025 besonders genau anschauen. Kann Nordex den Schwung damit auch 2026 in stabile Margen übersetzen?
56 MW aus Hessen – mit Langläufer-Service
Qualitas Energy Deutschland hat Nordex für den Windpark „Wippershainer Höhe“ in Hessen beauftragt. Geliefert und errichtet werden acht Turbinen des Typs N163/6.X auf 164 Meter hohen Hybridtürmen. Die erste Installation ist für Sommer 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme soll Ende 2027 folgen.
Bemerkenswert ist vor allem das Servicepaket: Nordex übernimmt die Premium-Vollwartung für 20 Jahre. Solche langfristigen Verträge bringen wiederkehrende Erlöse ins Modell – und stützen damit tendenziell die Ergebnisqualität, weil nicht jeder Euro vom nächsten Turbinenauftrag abhängt.
Rekordjahr 2025 liefert das Fundament
Der Auftrag trifft auf ein Unternehmen, das 2025 operativ deutlich zugelegt hat. Im vierten Quartal stieg der Umsatz auf rund 2,5 Milliarden Euro (+16% zum Vorjahr). Das EBITDA sprang auf 307,4 Millionen Euro, die EBITDA-Marge kletterte auf 12,1% (Vorjahr: 4,9%).
Im Gesamtjahr verdiente Nordex netto 274 Millionen Euro (2024: 9 Millionen Euro) und lag damit auch über den im Quelltext genannten Analystenerwartungen von 249 Millionen Euro. Parallel zog die EBITDA-Marge im Jahr von 4,1% auf 8,4% an. Beim Auftragseingang meldete das Unternehmen ebenfalls Rekorde: Im Projektbereich stieg er im Gesamtjahr um ein Viertel auf 9,3 Milliarden Euro.
Blick nach vorn: 2026-Ziele und Ausschüttungsplan
Für 2026 stellt das Management 8,2 bis 9,0 Milliarden Euro Umsatz in Aussicht, was 9 bis 19% Wachstum entspräche. Die EBITDA-Marge soll zwischen 8 und 11% liegen. Mittelfristig nennt Nordex als Ziel eine Marge von 10 bis 12% „über den Zyklus“.
Zusätzlich hat der Konzern erstmals eine Ausschüttungspolitik eingeführt: Ab 2027 sind mindestens 50 Millionen Euro pro Jahr geplant – entweder als Dividende oder über Aktienrückkäufe.
Zum Marktbild passt, dass die Aktie nach dem jüngsten Lauf etwas Luft ablässt: Heute notiert sie bei 40,88 Euro (-0,63%) und damit rund 5% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 43,16 Euro, das erst gestern markiert wurde. Über zwölf Monate bleibt der Kursanstieg mit +197% aber außergewöhnlich.
Unterm Strich verstärkt der neue Auftrag das Bild, das Nordex selbst für 2026 zeichnet: Wachstum soll nicht nur über Turbinenverkäufe kommen, sondern zunehmend über langfristige Serviceumsätze. Messbar wird das im Jahresverlauf daran, ob weitere Aufträge nachlegen und die avisierte EBITDA-Marge von 8 bis 11% tatsächlich gehalten werden kann.
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