Nokia Aktie: 14.000 Stellen gestrichen
Nokia baut massiv Stellen ab. Bis zu 14.000 Arbeitsplätze sollen weltweit wegfallen — rund 20 Prozent der gesamten Belegschaft. Hinter dem Einschnitt steckt ein handfestes Problem: Die Nachfrage nach 5G-Infrastruktur ist eingebrochen, und der Wettbewerbsdruck in der Branche nimmt zu.
Indien besonders betroffen
Einen Großteil der Kürzungen trägt der indische Markt. Von den derzeit mehr als 17.000 Beschäftigten in Indien könnten rund 3.400 ihren Job verlieren. Das ist kein Zufall: Im vierten Quartal 2025 brachen die Nettoumsätze in Indien um 15 Prozent auf rund 393 Millionen Euro ein. Gleichzeitig wechselt die Führung: Ab 1. April 2026 übernimmt Samar Mittal als Country Business Leader, Vibha Mehra verantwortet künftig Regierungsbeziehungen und strategische Kommunikation — der bisherige Indien-Chef Tarun Chhabra verlässt das Unternehmen.
Umbau auf zwei Säulen
Der Stellenabbau begleitet eine strukturelle Neuausrichtung. Nokia reduziert seine Geschäftsbereiche von drei auf zwei: Network Infrastructure und Mobile Infrastructure. Das Ziel ist eine stärkere Konzentration auf KI und Cloud-Dienste, gestützt durch die 2025 abgeschlossene Übernahme von Infinera.
Für das Gesamtjahr 2025 meldete Nokia einen Nettoumsatz von rund 19,9 Milliarden Euro — ein Plus von zwei bis drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis lag bei etwa 2,0 Milliarden Euro. Trotzdem reichen die Zahlen nicht aus, um den Sparkurs zu stoppen: Solange die großen Telekommunikationsanbieter ihre Ausgaben für 5G-Ausrüstung zurückhalten, bleibt der Margendruck hoch.
Der aktuelle Abbau setzt einen langfristigen Trend fort. Seit 2018 hat Nokia die Belegschaft bereits von 103.000 auf zuletzt rund 74.100 Mitarbeiter reduziert. Die Aktie notiert aktuell rund acht Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 7,50 Euro, das erst Mitte März markiert wurde.
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