Nikkei 225: Ölpreis-Schock trifft Asien
Während der Ölpreis infolge des Iran-Kriegs auf 120 Dollar hochschießt, brechen die asiatischen Börsen dramatisch ein. Der Nikkei 225 verlor zeitweise knapp acht Prozent – ein massiver Einbruch, der die Verwundbarkeit der ölimportierenden Volkswirtschaften schonungslos offenlegt.
Tokio erlebt eines der schwersten Handelstage
Der Nikkei 225 stürzte im frühen Handel um bis zu 7,9 Prozent ab und notierte zuletzt bei 52.304,04 Punkten – ein Minus von 5,91 Prozent. Noch härter traf es Seoul: Der KOSPI brach um 7,99 Prozent auf 5.138,08 Zähler ein. Selbst der Hang Seng in Hongkong verlor 2,16 Prozent, während der Shanghai Composite mit einem Rückgang von 0,81 Prozent noch glimpflich davonkam.
Die Ursache für die Panik ist eindeutig: Der Preis für die Referenzsorte Brent kletterte am Morgen um 26 Prozent auf 116,70 Dollar pro Barrel. Seit Beginn des Iran-Kriegs vor etwas mehr als einer Woche hat sich der Ölpreis damit um satte 60 Prozent verteuert – von rund 70 Dollar Ende Februar auf nun fast 120 Dollar.
Öl-Abhängigkeit wird zum Verhängnis
Für die ostasiatischen Volkswirtschaften ist der Ölimport von herausragender Bedeutung. Japan, Südkorea und andere Länder der Region verfügen über kaum eigene Energieressourcen und sind auf stabile Preise angewiesen. Eine Verdopplung des Ölpreises innerhalb von nur zehn Tagen trifft diese Volkswirtschaften mit voller Wucht – höhere Produktionskosten, steigende Inflation und sinkende Margen sind die unmittelbaren Folgen.
Auch die Spritpreise sind seither deutlich angestiegen, was die Sorgen vor einer Konjunkturabkühlung verstärkt. Die Anleger reagieren entsprechend nervös und trennen sich von ihren Positionen. Kein Wunder also, dass ausgerechnet die energieabhängigen Märkte in Tokio und Seoul am stärksten unter Druck geraten.
Die Frage ist nun, wie lange der Ölpreis auf diesem Niveau verharrt – und ob die asiatischen Notenbanken mit Stützungsmaßnahmen gegensteuern werden.
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