Nike Aktie: Turnaround in weiter Ferne
Der Abwärtstrend bei Nike setzt sich fort. UBS hat das Kursziel für die Aktie auf 58 Dollar gesenkt – von zuvor 62 Dollar – und hält an der neutralen Bewertung fest. Der Titel notiert derzeit bei rund 53,47 Dollar und damit nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 52,28 Dollar. Seit 2021 hat die Aktie fast 70 Prozent ihres Wertes eingebüßt.
Hinter der Kurszielanpassung stecken konkrete Sorgen über das laufende Geschäft. Kanal-Checks von UBS deuten auf eine schwache globale Verkaufsdynamik bis Mitte März hin. Für das vierte Quartal erwartet die Bank einen Gewinn je Aktie zwischen 3 und 18 Cent – deutlich unter der Konsensschätzung von 23 Cent. Auch beim Umsatz zeichnet sich keine Erholung ab: Die Analysten rechnen mit einem Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr.
Wo die Bären die Kontrolle behalten
Der Optionsmarkt preist für den Zeitraum nach dem nächsten Quartalsbericht eine Kursbewegung von plus oder minus 7,7 Prozent ein – über dem historischen Schnitt von 6,4 Prozent. Das signalisiert erhöhte Unsicherheit unter Investoren. UBS selbst geht allerdings von einer Bewegung im Rahmen des historischen Durchschnitts aus.
Auch auf Managementebene herrscht wenig Planungssicherheit. Seit dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 gibt Nike nur noch Ausblicke für das jeweils nächste Quartal – längerfristige Orientierung für das Geschäftsjahr 2027 wird UBS zufolge vorerst nicht erwartet.
Das Bild ist nicht überall grau
Das Meinungsbild unter Analysten bleibt gespalten. Barclays hat die Aktie zuletzt auf „Overweight" hochgestuft und sieht das Kursziel bei 73 Dollar – begründet mit operativem Fortschritt und einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis. Jefferies bleibt mit einem Kursziel von 110 Dollar sogar deutlich optimistischer und verweist auf eine produktgetriebene Erholung im Großhandel, gestützt durch positive Signale von Dick's Sporting Goods. Stifel hingegen hält an „Hold" und einem Kursziel von 65 Dollar fest.
Unter CEO Elliott Hill laufen Turnaround-Bemühungen – konkrete Ergebnisse lassen jedoch auf sich warten. Solange die Quartalszahlen weiter hinter den Erwartungen zurückbleiben und eine klare Belebung im Kerngeschäft ausbleibt, dürfte der Gegenwind für die Aktie anhalten.
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