Nike Aktie: Konzernumbau läuft
Nike setzt die Axt an. Während Tochter Converse Stellen streicht, versucht CEO Elliott Hill das Verhältnis zu verärgerten Handelspartnern zu kitten. Die Aktie bleibt dennoch unter Druck – Anleger warten auf konkrete Ergebnisse.
Converse zahlt die Zeche
Der Sportartikelhersteller bestätigte diese Woche einen Stellenabbau bei Converse. Die Tochtergesellschaft, bekannt für ihre Chuck-Taylor-Sneaker, wird in die operative Struktur von Nike integriert. Mehrere Abteilungen werden aufgelöst, stattdessen sollen funktionsübergreifende Teams die Entscheidungswege verkürzen.
Der Schritt kommt nicht überraschend. Converse kämpft seit Monaten mit nachlassender Nachfrage. Veränderte Konsumgewohnheiten und wachsender Wettbewerb setzen der Traditionsmarke zu. Die Umstrukturierung ist Teil der übergeordneten Effizienzoffensive des Mutterkonzerns.
Wichtige Fakten:
- Converse streicht Stellen im Rahmen des Konzernumbaus
- Engere operative Verzahnung mit Nike geplant
- Ziel: Schnellere Entscheidungen, schlankere Strukturen
- Hintergrund: Nachfragerückgang bei klassischen Produktlinien
Hill umwirbt den Handel
Parallel dazu treibt CEO Elliott Hill eine strategische Kehrtwende voran. Im Fokus: Die Rückgewinnung von Handelspartnern. In dieser Woche betonte Hill mehrfach, dass die Reparatur der Wholesale-Beziehungen für den Turnaround entscheidend sei.
Erste Fortschritte meldet Nike aus Nordamerika. Die Strategie markiert eine deutliche Abkehr vom Kurs seines Vorgängers, der stark auf Direktvertrieb setzte und damit Fachhändler verprellte. Nun stehen Sportperformance und beschleunigte Produkteinführungen im Mittelpunkt – mit dem Ziel, den Händlern mehr Kundenfrequenz zu bescheren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nike?
Hill räumt ein, dass der Weg holprig wird. Die „Win Now"-Aktionen sollen vor allem Marktanteile gegen Rivalen wie On und Hoka sichern.
Börse bleibt skeptisch
Die Börse honoriert die Maßnahmen bislang nicht. Die Aktie notiert unter dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt – ein Signal, das Händler oft als bärisch werten. Analysten halten sich mit Euphorie zurück. Zwar überwiegt die Kaufempfehlung im Konsens, doch die jüngsten Kurszielrevisionen spiegeln Zweifel am Tempo der Erholung.
Besonders die anhaltenden Probleme in China belasten die Perspektiven. Dort macht der zunehmende Wettbewerb durch lokale Anbieter wie Anta dem US-Konzern das Leben schwer.
Marktlage im Überblick:
| Bereich | Status |
|---|---|
| Technische Lage | Unter 50-Tage-Linie, bärische Signale |
| Analystenurteil | Mehrheitlich Kaufempfehlung, vorsichtige Kursziele |
| Wettbewerb | Wachsender Druck durch On, Hoka, Anta |
| Strategiefokus | Wholesale-Reparatur, Sport-DNA stärken |
Anleger wägen derzeit ab: Bringen die Effizienzgewinne bei Converse schnelle Entlastung? Oder überwiegen die Risiken bei der Wholesale-Offensive? Die nächsten Quartale werden zeigen, ob der interne Umbau ausreicht, um die externen Herausforderungen im globalen Sportartikelmarkt zu meistern.
Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








