Es bleibt spannend – und für viele Anleger nervenaufreibend: Die gestrige außerordentliche Hauptversammlung von Plug Power am 12. Februar 2026 endete ohne den erhofften finalen Durchbruch. Obwohl die überwältigende Mehrheit der bereits abgegebenen Stimmen die Pläne des Managements unterstützt, reichte die Gesamtzahl der teilnehmenden Aktien erneut nicht aus, um die erforderlichen Hürden zu nehmen. Das Unternehmen sah sich daher gezwungen, die Versammlung nochmals zu vertagen.

Stimmenmehrheit ja, Quorum nein

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Das Hauptproblem ist rein formaler Natur, hat aber massive Auswirkungen. Für die zwei entscheidenden Anträge – die Modernisierung der Abstimmungsregeln nach Delaware-Recht und die Verdoppelung der autorisierten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden Stück – ist eine absolute Mehrheit aller ausstehenden Aktien nötig. Gestern wurden jedoch nur rund 39,6 % Zustimmung für Vorschlag 1 und etwa 49,4 % für Vorschlag 2 erreicht. Damit schrammte das Unternehmen besonders beim zweiten Punkt nur hauchdünn an der Ziellinie vorbei.

Kapitalerhöhung oder Reverse Split

Hinter den trockenen Zahlen steckt existenzielle Brisanz. Plug Power benötigt die zusätzlichen Aktien dringend, um sich frisches Kapital am Markt zu besorgen. Sollten die Aktionäre der Verdoppelung der Aktienanzahl nicht zustimmen, hat das Management bereits eine unpopuläre Alternative angekündigt: einen Reverse Stock Split. Dabei würde die Anzahl der Aktien zusammengelegt, um den optischen Kurs zu stützen und neue Spielräume für Emissionen zu schaffen – ein Schritt, den viele Anleger fürchten.

Wie es jetzt weitergeht

Die Geduld der Investoren wird weiter auf die Probe gestellt. Die Versammlung wurde nun auf den kommenden Dienstag, den 17. Februar 2026, vertagt. Bis dahin wird das Unternehmen vermutlich alle Hebel in Bewegung setzen, um auch die letzten fehlenden Prozent an Aktionärsstimmen einzusammeln. Der Aktienkurs reagierte derweil empfindlich auf die anhaltende Unsicherheit und die gleichzeitig bekannt gewordenen neuen Sammelklagen in den USA.

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