Nike baut Stellen bei seiner Tochtergesellschaft Converse ab. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsplans, mit dem der Sportartikelkonzern auf anhaltenden Gegenwind im Markt reagiert.

Turnaround läuft schleppend

Der Stellenabbau bei Converse ist das jüngste Signal für Nikes Bemühungen, das Geschäft zu straffen. Der Konzern kämpft mit intensivem Wettbewerb und muss seine Produktinnovation neu beleben, um Verbraucher wieder stärker zu begeistern. Hinzu kommt die Neuausrichtung der Beziehungen zu Handelspartnern, nachdem Nike zuvor stark auf E-Commerce gesetzt hatte.

Die Schwäche spiegelt sich auch im Aktienkurs wider. Das Papier hinkt dem S&P 500 hinterher und schneidet seit Monaten schlechter ab als Wettbewerber und der breite Konsumgütersektor.

Zahlen unter Druck

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nike?

Für das kommende Quartalsergebnis erwarten Analysten einen Gewinnrückgang von rund 40,7 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz soll nahezu stagnieren und nur um etwa 0,2 Prozent zulegen.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Konsens mit einem moderaten Umsatzwachstum von 1,1 Prozent. Beim Gewinn je Aktie wird dagegen ein Minus von 27,3 Prozent erwartet. Das Management hatte für das dritte Quartal bereits einen leichten Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt.

Die Zahlen verdeutlichen, wie steinig der Weg aus der Krise ist. Nike muss beweisen, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen und das Geschäft wieder Fahrt aufnimmt. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob die Trendwende gelingt.

Anzeige

Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...