Newmont Aktie: Goldpreisrückgang trifft Branche
Der Goldpreis steht unter erheblichem Druck — und das ausgerechnet in einem geopolitisch hochbrisanten Umfeld. Seit dem Ausbruch des US-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar ist der Preis für das Edelmetall um rund 17 % gefallen, obwohl Konflikte historisch eher als Treiber für Gold gelten. Für Newmont, den weltgrößten Goldproduzenten, ist das eine schwierige Ausgangslage.
Liquiditätsdruck verdrängt Safe-Haven-Logik
Der Rückgang des Goldpreises auf zuletzt rund 4.384 US-Dollar je Unze — nach einem Allzeithoch von etwa 5.608 Dollar im Januar und Anfang März — lässt sich laut Marktanalysten vor allem auf institutionelle Verkäufe zurückführen. Investoren lösen sogenannte "überfüllte" Goldpositionen auf, um Liquidität zu schaffen. Das klassische Muster, wonach Gold in Krisenzeiten steigt, greift derzeit nicht.
Gleichzeitig setzt der starke US-Dollar den Goldpreis zusätzlich unter Druck. Laut CME FedWatch Tool liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed bis Dezember 2026 bei 38 % — ein Umfeld, das zinslosen Anlagen wie Gold strukturell schadet.
Operative Aktivitäten in Papua-Neuguinea
Ungeachtet des Marktgegenwinds setzt Newmont seine Investitionen in Kernanlagen fort. Die Tochtergesellschaft Lihir Gold schloss heute einen Servicevertrag mit dem australischen Anbieter Duratec Ltd. ab. Der Vertrag über rund 45 Millionen australische Dollar läuft zunächst zwölf Monate und umfasst Wartung und Verbesserung der Infrastruktur der Lihir-Mine in Papua-Neuguinea — einer der bedeutendsten Goldminen im Konzernportfolio.
Die Mine ist ein zentraler Baustein der Produktionsbasis. Mit dem Vertrag sichert Newmont den laufenden Betrieb und die langfristigen Förderziele der Anlage ab.
Steigende Energiekosten als zusätzliche Belastung
Die geopolitische Eskalation rund um den Iran-Konflikt treibt die Ölpreise in die Höhe. Brent-Rohöl notiert aktuell über 110 US-Dollar je Barrel — ein Anstieg, der die Betriebskosten im Bergbau weltweit belastet. Höhere Treibstoff- und Logistikkosten könnten die Margen im Minensektor weiter belasten, gerade wenn der Goldpreis gleichzeitig nachgibt.
Die Newmont-Aktie hat in den vergangenen 30 Tagen rund 18 % verloren und notiert damit deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von knapp 100 Euro. Ob der Goldpreis bei rund 4.400 Dollar einen Boden findet, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt — und ob institutionelle Investoren ihre Verkäufe fortsetzen oder pausieren.
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