Fannie Mae Aktie: Ackmans 10X-These
Bill Ackman hat Fannie Mae mit einem einzigen Social-Media-Post in Bewegung gebracht. Der Pershing-Square-Gründer bezeichnete die Aktie auf X als „stupidly cheap" und stellte Renditen vom Zehnfachen in Aussicht — die Aktie schoss daraufhin am Montag zeitweise um 41 Prozent nach oben, der stärkste Tagesanstieg seit Mai 2025.
Ackman argumentiert, dass die ursprüngliche Staatshilfe von 193 Milliarden Dollar bereits um 25 Milliarden überbezahlt wurde. Zusammen mit Michael Burry, bekannt durch seine Wette gegen den US-Immobilienmarkt vor 2008, sieht er in Fannie Mae und Freddie Mac eine asymmetrische Chance: begrenztes Verlustpotenzial, enormes Aufwärtspotenzial. Burry kommentierte Ackmans Post mit den Worten: „Ich kann gar nicht genug betonen, wie selten das in diesem Markt ist."
Der Kern der These: Privatisierung
Das eigentliche Fundament der Spekulation ist die mögliche Entlassung beider Unternehmen aus der staatlichen Zwangsverwaltung. Seit der Finanzkrise 2008 stehen Fannie Mae und Freddie Mac unter Kontrolle der Federal Housing Finance Agency — seit über 17 Jahren. Berichte deuten darauf hin, dass die Trump-Administration nun konkret an einem Privatisierungsplan arbeitet.
Ackman kritisiert in einem ausführlichen Schreiben die sogenannte „Net Worth Sweep" aus der Obama-Ära, durch die 100 Prozent der Gewinne beider Unternehmen direkt an das Finanzministerium flossen — ein Vorgang, den er als „schlichten Diebstahl" bezeichnet. Sein Vorschlag: zunächst eine Rückkehr an die NYSE zur Preisfindung, dann ein IPO im Jahr 2026, für den er einen Kapitalbedarf von rund 30 Milliarden Dollar kalkuliert.
Vorgeschichte erklärt die Kursdynamik
Der sprunghafte Anstieg am Montag folgt auf einen massiven Kursverfall. Beide Aktien hatten im bisherigen Jahresverlauf mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren und damit den S&P 500 sowie den Nasdaq deutlich underperformt. Der Rückgang spiegelt die nachlassende Hoffnung auf eine baldige Privatisierung wider — Hoffnungen, die seit Jahren immer wieder aufflackern, ohne je konkret zu werden.
Pershing Square ist nach eigenen Angaben der größte Aktionär beider Unternehmen. Ackman hat damit ein erhebliches persönliches Interesse daran, dass aus der jahrelangen Spekulation tatsächlich ein Börsengang wird. Einige Analysten halten ein solches „Liquidity Event" inzwischen für das zweite Halbjahr 2026 für möglich.
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