Goldpreis erholt, Bewertung attraktiver, Analysten drehen ihre Einschätzung: Für Newmont Mining verdichtet sich gerade ein freundlicheres Bild. Nach einer turbulenten Phase im Edelmetallsektor haben mehrere Marktteilnehmer ihre Haltung zur Aktie überprüft – mit klarem Ergebnis.

Hochstufung und starke Kursziele

Der Ausgangspunkt der Neubewertung ist eine Goldpreisannahme von 4.000 USD je Unze. Selbst wenn die All-In Sustaining Costs um 8 % steigen sollten, liegt das Kurs-zu-Free-Cashflow-Verhältnis bei 13x – was einer impliziten Aktionärsrendite von knapp 8 % entspricht. Auf dieser Basis hoben einige Analysten ihre Einstufung von „Sell" auf „Hold" an.

Noch bullisher zeigt sich die Bank of America: Analyst Lawson Winder bestätigte am 28. März sein „Buy"-Rating mit einem Kursziel von 151,00 USD. Der breite Analystenkonsens liegt sogar bei 156,01 USD – das entspräche einem Aufwärtspotenzial von rund 58 % gegenüber dem zuletzt notierten Kurs von 99,36 USD.

Rückenwind vom Goldmarkt

Der Goldpreis selbst liefert zusätzliche Unterstützung. Nachdem er Anfang der Woche auf ein Viermonatstief von 4.097,99 USD je Unze gefallen war, erholte er sich bis zum 28. März auf 4.491,78 USD – ein Tagesplus von 2,6 %.

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Langfristig sehen große Häuser noch deutlich mehr Spielraum. Wells Fargo Investment Institute hob sein Goldpreisziel für Ende 2026 auf 6.100 bis 6.300 USD je Unze an – gegenüber der vorherigen Schätzung von 4.500 bis 4.700 USD. Als Treiber nennen die Analysten sinkende Zinserwartungen sowie anhaltende Zentralbankkäufe, die 2024 insgesamt 1.045 Tonnen erreichten.

Institutionelle Käufer und starke Quartalszahlen

Institutionelle Investoren haben die jüngsten Kursschwankungen genutzt, um ihre Positionen auszubauen. Generate Investment Management erhöhte seinen Anteil im vierten Quartal um 13,2 % auf einen Wert von 42,83 Millionen USD. Exchange Traded Concepts und Enclave Advisors stockten ihre Bestände um 26,7 % beziehungsweise 74.487 Aktien auf.

Fundamentaler Hintergrund dieser Käufe: Newmont meldete zuletzt einen Gewinn je Aktie von 2,52 USD – deutlich über den erwarteten 1,81 USD. Der Umsatz stieg um 20,6 % auf 6,82 Milliarden USD. Die Quartalsdividende wurde auf 0,26 USD angehoben, was einer Jahresdividende von 1,04 USD entspricht.

Strukturelle Knappheit als Langfristargument

Ein Faktor, der Newmont als etablierten Produzenten begünstigt: Die globale Minenproduktion stagniert seit 2018 bei rund 3.661 Tonnen jährlich. Gleichzeitig sanken die weltweiten Explorationsbudgets 2024 um 7 %. Produzenten mit hohen Margen und substanziellen Reserven rücken damit stärker in den Fokus – gerade in einem Umfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten und Inflationsdruck geprägt bleibt. Die Aktie notiert aktuell rund 20 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 110,50 Euro, liegt aber noch klar oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts.

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