Die Weichen für die Zukunft von Replimune werden im kommenden Frühjahr gestellt. Während die jüngste Schenkung von 25.000 Aktien durch ein Board-Mitglied gestern eine eher untergeordnete Rolle spielte, rückt der 10. April 2026 als entscheidendes Datum für die Zulassung des Hoffnungsträgers RP1 immer näher. Gelingt dem Biotech-Spezialisten mit der FDA-Entscheidung der Sprung in die Kommerzialisierung?

Zulassungsprozess und finanzielle Basis

Die US-Arzneimittelbehörde FDA prüft aktuell den Antrag für RP1 zur Behandlung von Patienten mit Melanomen, bei denen vorherige Therapien versagt haben. Dieser Prozess bildet das Fundament für die langfristige Wachstumsstrategie. Um den Zeitraum bis zur Markteinführung zu überbrücken, hat das Unternehmen seine finanzielle Basis gestärkt.

Durch eine Anpassung des Kreditvertrags erhielt Replimune eine Sofortauszahlung von 35 Millionen US-Dollar. Weitere 120 Millionen US-Dollar stehen bei Erreichen spezifischer Meilensteine nach einer möglichen Zulassung bereit. Da die Rückzahlung bestehender Verbindlichkeiten auf 2027 verschoben wurde, ist die Liquidität bis in das erste Quartal 2027 gesichert. In den Anfang Februar präsentierten Quartalsergebnissen fiel der Verlust mit 0,77 US-Dollar je Aktie zudem geringer aus, als Analysten im Konsens erwartet hatten.

Breite der klinischen Pipeline

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Replimune?

Parallel zum Zulassungsverfahren für RP1 schreitet die klinische Entwicklung in weiteren Bereichen voran. In der Phase-3-Studie IGNYTE-3 werden derzeit rund 400 Patienten behandelt, um die Wirksamkeit von RP1 in Kombination mit Nivolumab zu belegen. Auch der Wirkstoff RP2 steht im Fokus: Hier laufen Untersuchungen zur Behandlung von Leber- und Gallengangskrebs.

Erste Daten für RP2 als Monotherapie stellt das Unternehmen für Ende 2026 in Aussicht. Gleichzeitig lieferte die ARTACUS-Studie zuletzt vielversprechende Ergebnisse für den Einsatz von RP1 bei Hautkrebspatienten nach Organtransplantationen. Diese Fortschritte unterstreichen das Bestreben, die Onkologie-Plattform über die erste Indikation hinaus zu verbreitern.

Der Fokus der Marktteilnehmer bleibt fest auf den 10. April gerichtet. Die Entscheidung der FDA über RP1 wird die Richtung für das restliche Geschäftsjahr vorgeben. Zusätzlich werden die für Ende 2026 erwarteten Studiendaten zu RP2 zeigen, ob Replimune seine Pipeline erfolgreich auf weitere Krebsarten ausweiten kann.

Anzeige

Replimune-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Replimune-Analyse vom 21. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Replimune-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Replimune-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Replimune: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...