Netflix Aktie: Insider verkauft
Netflix kämpft gleich an mehreren Fronten. Die Aktie rutscht unter die 80-Dollar-Marke, während ein neuer Insider-Verkauf und Turbulenzen rund um die geplante Warner Bros.-Übernahme für Unruhe sorgen.
CFO verkauft im planmäßigen Rahmen
Finanzchef Spencer Neumann hat am 6. Februar 9.248 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 81,27 Dollar veräußert – Gesamtwert rund 751.600 Dollar. Die Transaktion erfolgte über einen bereits im Voraus festgelegten Handelsplan nach Regel 10b5-1, der Insidern erlaubt, Aktienverkäufe unabhängig von aktuellen Informationen zu terminieren.
Obwohl es sich um eine Routine-Diversifizierung handelt, reagiert der Markt nervös. Die Aktie notiert derzeit bei etwa 79,65 Dollar – weit entfernt von den Höchstständen nach dem 10-für-1-Split im November 2025.
Warner Bros.-Abstimmung im März
Der Hauptbelastungsfaktor bleibt die 82,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery. Netflix bietet 27,75 Dollar je Aktie in bar. Doch die Aktionärsabstimmung wurde überraschend auf März 2026 vorgezogen – früher als ursprünglich erwartet.
Das Problem: Paramount Skydance hat mit 30 Dollar je Aktie ein höheres Gebot vorgelegt. Der aktivistische Investor Ancora Holdings lehnt den Netflix-Deal öffentlich ab und argumentiert, das Angebot unterschätze den Wert von Warner Bros. erheblich. Der Bieterkampf setzt die Netflix-Aktie unter Druck, da Anleger mit einem kostspieligen Überbietungswettlauf oder regulatorischen Hürden rechnen.
Operative Stärke wird überlagert
Fundamental läuft das Geschäft weiter solide. Im vierten Quartal steigerte Netflix den Umsatz um 18 Prozent auf 12,05 Milliarden Dollar und überschritt die Marke von 325 Millionen zahlenden Mitgliedern weltweit.
Die massiven Kosten für die Warner Bros.-Transaktion dominieren jedoch die Diskussion. Franchises wie Harry Potter und Game of Thrones könnten strategisch wertvoll sein – doch der Markt fragt sich, ob Netflix zu viel zahlt. Die Abstimmung im März wird Klarheit bringen.
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