Der Start in das Börsenjahr 2026 verlief für Nel ASA bisher eher defensiv. Während der breite Markt über den enormen Energiehunger durch KI und Cloud-Anwendungen diskutiert, rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Kann der reine Wasserstoff-Spezialist gegen diversifizierte Industriegiganten bestehen oder droht er ins Hintertreffen zu geraten?

Energiehunger und Industrieriesen

Neue Branchenanalysen heizen die Debatte an diesem Dienstag an. Das Kernthema ist die explodierende globale Stromnachfrage, getrieben durch die rasant wachsende digitale Infrastruktur. In diesem Umfeld wird Nel ASA derzeit direkt mit Branchenschwergewichten wie Siemens Energy verglichen.

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Anleger prüfen kritisch, ob spezialisierte "Pure-Play"-Unternehmen in der Lage sind, diesen Bedarf mit klimaneutralen Lösungen ebenso effizient zu decken wie ihre breit aufgestellten Konkurrenten. Diese Skepsis spiegelt sich in der Kursentwicklung wider: Während andere Wasserstoff-Titel teils spekulative Erholungen zeigten, hinkte die Nel-Aktie zu Jahresbeginn der Performance einiger Wettbewerber hinterher.

Fokus auf operative Umsetzung

Trotz der aktuellen Zurückhaltung stabilisiert sich der Kurs heute leicht im Plus. Der fundamentale Anker für die Bewertung bleibt die Ende 2025 getroffene Investitionsentscheidung für das Werk in Herøya. Hier liegt der Fokus auf der Industrialisierung der neuen „Next Generation“-Druck-Alkali-Plattform mit einer Zielkapazität von bis zu 1 GW.

Das Projekt wird zwar durch 135 Millionen Euro aus dem EU-Innovationsfonds gestützt, doch der Markt verlangt nach Beweisen für die kommerzielle Tragfähigkeit. Der offizielle Marktstart ist für die erste Jahreshälfte 2026 angesetzt, größere Auslieferungen sollen ab 2027 folgen. Parallel dazu versuchen die Norweger, ihre Position durch die Partnerschaft mit Samsung E&A im Bereich der PEM-Elektrolyse zu festigen.

Trotz der technologischen Fortschritte bleibt die Stimmung am Markt abwartend. Nach den großen Ankündigungen zu den Kapazitätserweiterungen im Dezember wollen Investoren nun konkrete Auftragseingänge für die neue Hochdruck-Technologie sehen, um das langfristige Potenzial gegen die starke Industriekonkurrenz neu zu bewerten.

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