Nach einem ernüchternden Jahr 2025 steht der Wasserstoff-Spezialist unter Zugzwang. Anleger blicken gespannt auf die nahe Zukunft: Gelingt mit der neuen Technologiegeneration endlich der kommerzielle Durchbruch oder bremsen die zögerlichen Marktbedingungen weiter? Die operative Umsetzung der Strategie rückt jetzt in den Mittelpunkt.

Warten auf Aufträge

Die gesamte Wasserstoffbranche kämpft weiterhin mit Verzögerungen bei Großprojekten und regulatorischen Unsicherheiten. Für Nel ASA hängt die Bewertung an der Börse nun maßgeblich davon ab, technologische Fortschritte in konkrete Erträge umzuwandeln.

Investoren analysieren dabei besonders die Entwicklung der Front-End-Engineering- und Design-Studien (FEED). Diese gelten als entscheidende Vorstufe für verbindliche Ausrüstungsaufträge. Ein erfolgreicher Abschluss dieser Studien würde als Indikator dienen, dass aus bloßem Interesse der Kunden tatsächliche Umsätze werden.

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Neuer Hoffnungsträger

Ein wesentlicher Treiber für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit ist die Weiterentwicklung der Elektrolyseur-Technologie. Der Fokus liegt auf der neuen Generation druckbeaufschlagter alkalischer Elektrolyseure. Nach der Investitionsentscheidung zur Industrialisierung dieser Plattform im vergangenen Dezember wird die kommerzielle Markteinführung noch in der ersten Jahreshälfte 2026 erwartet.

Diese Technologie soll die Investitionskosten (CAPEX) senken und die Energieeffizienz steigern – Faktoren, die für die Wirtschaftlichkeit von grünem Wasserstoff essenziell sind. Gelingt der Marktstart und die für 2027 geplante Skalierung der Produktion, könnte dies die Margensituation des Unternehmens spürbar verbessern.

Zahlen und Marktumfeld

Konkrete Einblicke in die finanzielle Verfassung verspricht der Bericht zum vierten Quartal 2025, der voraussichtlich am 4. März 2026 veröffentlicht wird. Das externe Umfeld bleibt jedoch herausfordernd. Zwar stützen Programme wie der EU Innovation Fund den Sektor, doch hohe Produktionskosten und fehlende Infrastruktur bremsen die Nachfrage weiterhin. Insbesondere in Märkten wie Großbritannien beklagen Branchenvertreter eine zu geringe Abnahmebereitschaft, was Investitionsentscheidungen verzögert.

Der kommende Quartalsbericht im März sowie die technische Markteinführung in den nächsten Monaten bilden die nächsten fixen Orientierungspunkte für die Bewertung der Aktie. Entscheidend für den Kursverlauf wird sein, ob die angekündigten Effizienzsteigerungen ausreichen, um die Nachfrage in Schlüsselsektoren wie der Stahl- und Transportindustrie trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zu beleben.

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