Für Aktionäre des Touristikriesen TUI wird der kommende 10. Februar 2026 zum entscheidenden Datum im Kalender. Gleich zwei Großereignisse fallen auf diesen Tag: die Vorlage der Quartalszahlen und die ordentliche Hauptversammlung. Nachdem die Aktie zuletzt Tuchfühlung zum 52-Wochen-Hoch aufnahm, warten Anleger nun auf konkrete Signale, ob der positive Trend durch die Buchungslage für den Sommer bestätigt werden kann.

  • Termin: 10. Februar 2026 (Quartalszahlen Q1 & Hauptversammlung)
  • Aktueller Kurs: 9,09 € (Schlusskurs Freitag)
  • Kursentwicklung: +11,58 % auf 12-Monats-Sicht
  • Themen: Dividenden-Comeback und Sommer-Buchungen

Spannung vor dem Doppel-Termin

Der kommende Dienstag in einer Woche hat es in sich. TUI veröffentlicht nicht nur die Bücher für das saisonal bedingt meist schwächere erste Geschäftsquartal (Oktober bis Dezember), sondern stellt sich parallel den Aktionären. Während die Zahlen für die Wintermonate im Touristikgeschäft traditionell oft rot geschrieben werden, blickt die Börse vor allem nach vorn: Die Buchungslage für die entscheidende Sommersaison 2026 steht im Mittelpunkt.

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Positive Überraschungen bei den Vorbuchungen könnten den Kurs weiter antreiben, der sich am Freitag mit einem Plus von 1,61 Prozent auf 9,09 Euro robus zeigte. Der Abstand zum erst Ende Dezember markierten 52-Wochen-Hoch bei 9,45 Euro beträgt lediglich knapp 4 Prozent.

Dividende und Effizienz im Fokus

Neben dem operativen Ausblick steht die Rückkehr zur finanziellen Normalität auf der Agenda. Die Hauptversammlung stimmt über die im Dezember 2025 angekündigte neue Dividendenpolitik ab – es wäre die erste geplante Ausschüttung seit der Pandemie. Analysten werten dies als wichtiges Signal für die Gesundung des Konzerns.

Zudem gilt das Augenmerk der Entwicklung in den profitablen Segmenten Kreuzfahrt und Hotels sowie den laufenden Effizienzprogrammen. Zwar belasten geopolitische Unsicherheiten und die wirtschaftliche Lage in Kernmärkten wie Deutschland das Konsumklima, doch die generelle Reisenachfrage zeigte sich zuletzt widerstandsfähig.

Fazit

Der 10. Februar wird die Richtung für das erste Halbjahr 2026 vorgeben. Übertreffen die Buchungszahlen für den Sommer die Erwartungen und segnet die Hauptversammlung die Dividende ab, könnte der charttechnische Widerstand am 52-Wochen-Hoch bei 9,45 Euro fallen. Ein enttäuschender Ausblick hingegen dürfte die jüngste Aufwärtsbewegung vorerst stoppen und eine Konsolidierung einleiten.

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